Wunderkohl - Blumenkohl

Ich bin ein großer Blumenkohl-Fan. Dieses Gemüse ist so unglaublich wandelbar. Ich habe daraus schon "Steaks" gemacht, die berühmten "Buffalo Wings" sind inzwischen wohl jedem Hipster-Veganer ein Begriff (ich habe die übrigens noch nicht nachgekocht, werde ich aber noch), er schmeckt pur als Beilage, eignet sich für Cremesuppen, schmeckt super geröstet im Wok usw. usf. 

 

Ganz wunderbar eignet er sich auch als Basis für Pasta-Saucen. Heute zeige ich euch zwei tolle Varianten, eine cremige "Sahne"-Sauce mit veganem Schinken und eine Bolognese mit Blumenkohl und Walnüssen. Übrigens auch ein erprobtes Mittel, das gesunde Kohlgemüse Kindern unterzuschmuggeln ;-) Wobei mein Sohn interessanterweise ausgerechnet Blumenkohl total gerne isst. Aber es soll ja auch Kinder (und sogar Erwachsene) geben, die zu Blumenkohl ein ähnlich abneigendes Verhältnis haben, wie ich zu Rosenkohl. Vielleicht lassen sie sich ja von diesen Rezepten überzeugen, ihm nochmal eine Chance auf dem Tellerchen zu geben. 

 

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Türkische Bolognese .... oder so

Über dieses Gericht bin ich bei Instagram gestolpert und war sofort hin und weg. Leider, leider hat die Dame, die das Foto veröffentlich hat, kein Rezept dazu geschrieben. So war ich gezwungen, im Netz zu recherchieren und selber eins zu kreieren. Was mir ziemlich gut gelungen ist, wie ich ganz bescheiden anmerken möchte. Man sollte dieses Gericht möglichst dann zubereiten, wenn man sich ca. 2-10 Tage von Menschen fernhalten kann. Wahlweise ist eine Atemmaske für Mitmenschen oder ein Mundschutz in Verbindung mit viel Pfefferminzbonbons für einen selbst ein gutes Mittel, wenn man nicht ständig gefragt werden möchte, ob man zu Frühstück rohen Knoblauch verspeist hätte. Natürlich könnte man die Zahl der verwendeten Knoblauchzehen auch einfach verringern. Aber wer will das schon? 

 

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Innere Werte

Ich "entschuldige" mich gleich vorab für die eher suboptimalen Fotos. Wer es schafft, diesen Auflauf einigermaßen fototauglich auf den Teller zu bringen, schickt mir gerne ein Bild davon. Dann ändere ich den Blogpost gerne mit dem hübscheren Foto (natürlich mit namentlicher Nennung des Starfotografen). 

 

Ich habe es jedenfalls nicht geschafft, dieses Gericht hübsch anzurichten. Aber das kann auch daran liegen, dass ich zu dem Zeitpunkt so einen Heißhunger hatte und absolut nicht mehr abwarten wollte. Dieses Gericht ist eins aus der Sparte: Es muss nicht immer supergesund sein. Aber immer lecker! 

 

Ja, hier kommen eigentlich nur Konserven, TK- und Ersatz-Produkte zum Einsatz. Ich habe nie behauptet, dass ich eine healthy Veganista bin. Mal davon ab, Sauerkraut enthält massig Vitamin C. Der Auflauf ist somit zumindest in großen Teilen gesund ;-) Es ist auf alle Fälle ein sehr unaufwändiges Essen für diese Tage, an denen man eigentlich keine Lust hat, großes Tamtam in der Küche zu veranstalten, aber einen Bärenhunger hat. So Tage, die stressig und zudem nass-kalt waren. Dafür ist dieser Auflauf perfekt. Am nächsten Tag könnt ihr dann wieder Superfood-Schmusis schlürfen und Rohkost knabbern um euer Health-Bedürfnis zu befriedigen ;-)

 

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Lasagne aus dem Topf

Das Internet ist ja voller wundertoller Ideen. So viel Inspiration, so viele leckere Rezepte, so interessante Artikel. Eine wahre Flut. Wer soll sich das alles merken? Eine Möglichkeit, diese Ideen zu speichern, ist Pinterest. Kennt ihr ja bestimmt, oder? Ich nutze Pinterest immer mal wieder, um nach Anregungen und Rezeptideen zu schauen. Ich habe eine kleine "Pinnwand", auf der ich Rezepte sammle, die ich unbedingt in vegan nachkochen möchte. 

 

 

Eins dieser Gerichte ist eine Lasagne-Suppe. Klingt vielleicht im ersten Moment merkwürdig, aber ich liebe es einfach, neue Wege zu testen. Warum also nicht mal aus den klassischen Zutaten für eine Lasagne keinen Auflauf eine Suppe zaubern. Das Rezept auf Pinterest ist natürlich alles andere als vegan und bedurfte auch in Sachen Gewürze meiner Meinung nach eine Feinjustierung, aber als Grundidee war es super. 

 

 

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Das war so nicht geplant

Ich bin eigentlich ein sehr "verplanter" Mensch. Ich erstelle Wochenpläne für das Essen. Die Gerichte richten sich nach den Terminen, die wir in der Woche haben (also z.B. schnelle Gerichte, wenn Fion Training hat oder ich lange arbeiten muss, aufwändigeres am Wochenende). Nach den Wochenplänen erstelle ich unsere Einkaufsliste. Mit dieser gehe ich an bestimmten, vorher festgelegten Tagen einkaufen. So weit, so gut. 

 

Ich hatte an anderer Stelle sicher schon mal erwähnt, dass ich es nicht so damit habe, nur für 2 Personen zu kochen. Meine Mutter hat mir viel beigebracht, u.a., wie man für eine große und hungrige Familie kocht. Das kriege ich aus mir nicht mehr raus. Ich koche also nicht selten für mindestens 2 Tage (bzw. 4-6 Personen, je nach Gericht). Was wiederum dazu führt, dass mein Wochenplan in den seltensten Fällen wirklich funktioniert und ich da stehe mit irgendwelchen Resten, die ich verarbeiten muss. 

 

Ich war z.B. vor einiger Zeit fest entschlossen, dieses leckere Gericht von Lea Green von veggi.es zu zaubern: Kürbispizza. Alles dafür war eingekauft und wartete auf seinen Einsatz. Nun hatte ich aber am Tag vorher Bolognese gekocht. Bolognese kann man auch nur für Großfamilien kochen. Das ist ein Naturgesetz. Ich wollte aber unbedingt Pizza essen und Fion freute sich schon auf seine Pizza, die ich ihm versprochen hatte. Ich hatte jetzt die Wahl, die restliche Bolognese einzufrieren oder meinen Plan, strikt nach dem Rezept von Lea Green zu kochen, über Bord zu werfen. 

 

Nach einem kurzen Blick auf das Rezept habe ich mich entschieden, den Plan zu kippen. Denn wir hatten uns an dem Tag zusätzlich ein bisschen verzettelt und ein paar Punkte des Rezepts dauerten mir schlicht zu lange. Außerdem stellte ich fest, dass mein Rucola leider welk geworden war. So entstand das folgende Rezept. Wer noch ein bisschen fauler ist als ich, kann auch einen fertigen veganen Pizzateig verwenden. Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass sich das bisschen Mehrarbeit unbedingt lohnt. Selbst gemachter Pizzateig ist unschlagbar einfach und unschlagbar lecker. 

 

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Für "Nudeln-mit-ohne-Sauce"-Kinder

Kennt ihr bestimmt, oder? Solche Kinder, die trockene Nudeln essen. Am liebsten. Am liebsten auch jeden Tag. Die an allem was zu mäkeln haben. Die jedes Fitzelchen Gemüse aus dem Essen pulen. Die jedes Essen skeptisch beäugen und erstmal sezieren, bevor es probiert wird. 

 

Mein Kind, z.B. 

 

Der hat gerade wieder eine Phase, zum Abgewöhnen, sag' ich euch. Eine zeitlang war mein Mini echt ein problemloser Esser. Dann wieder nicht so. Jetzt noch weniger. Nie Hunger und wenn, dann nur bestimmte Dinge. In Endlos-Schleife. Als er ca. 4 Jahre alt war, musste ich auf jedes Gericht Balsamico-Creme kippen, dann hat er alles gegessen. Funktioniert heute nicht mehr so gut, leider. Es gibt Tage, da bringt es mich fast zur Verzweiflung. 

 

Zum Glück gehen Nudeln meistens. Mit bestimmten Saucen. Oder halt wahlweise auch pur. Brokkoli ist weiterhin akzeptabel. Wenn er kurz ins heiße Wasser geschmissen und direkt wieder rausgefischt wird.  30 Sekunden zu lange gekocht und mein Sohn lässt ihn liegen. Die Stämmchen übrigens grundsätzlich. Der Brokkoli muss direkt am Ansatz vom Stiel gekappt sein. Stämmchen sind ekelhaft. Weißte Bescheid. 

 

Gestern habe ich es gewagt, Nudelauflauf zu machen. Nudelauflauf beinhaltet Sauce. Ja, ein riskantes Unterfangen, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Eigentlich überbackt man Auflauf auch mit Käse. Oder sowas in der Art jedenfalls. Das mag der Mini aber so üüüüüüberhaupt nicht. Ok, kein Käse(ersatz) also. Geht auch. Und es darf kein sichtbares Gemüse oder sichtbare Kräuter drin sein. Versteht sich ja von selbst. Tomatensauce geht momentan auch nicht. Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Und so entstand dieses einfache, schmackhafte, günstige und vom Kind genehmigte Nudelauflauf-Rezept. 

 

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Brennt zweimal

Gleich eine Warnung vorweg: Dieses Gericht ist wirklich scharf! Dosiert die Sriracha erstmal wirklich vorsichtig, nehmt zur Not noch weniger, als von mir im Rezept angegeben. Ich bin bei der Zubereitung nämlich ganz dezent damit ausgerutscht. Ich koche ja immer eher "frei Schnauze" und verwende keine Löffel oder Messbecher. Und leider war meine Flasche etwas verstopft und ich drückte einmal zu fest und - zack! - hatte ich bestimmt 1,5 El von der Sriracha in meinem Wok. Das ist schon echt viel und mir hat ganz schön der Mund gebrannt beim Essen. Sogar meine Nase fing an zu laufen.  Und immer dran denken: Scharfes Essen brennt gerne zweimal ;-) 

 

Ganz wichtig - meiner Meinung nach - ist es, Tofu vor der Zubereitung einzufrieren. Nach dem Auftauen gut auspressen (das geht gut zwischen 2 Küchenbrettern). Das Einfrieren verändert die Struktur des Tofus. Er wird poröser, nimmt Aromen besser auf. So gelingt, gerade bei gebratenem Tofu, eine wundervolle Kruste und innere Fluffigkeit. Marinaden werden deutlich besser aufgenommen. Meine persönlichen Lieblings-Tofus sind die von Kaufland, Lidl oder Taifun-Tofu. Wer einen Asia-Laden in der Nähe hat, bekommt dort frischen Tofu. Da ich mir über die Herkunft aber immer nicht klar bin und auch Bio-Produkte bevorzuge, verwende ich diesen eher nicht. Davon mal ab ist der nächste Asialaden in der nächsten Stadt ;-) Aber Liebhaber der echten asiatischen Küche schwören natürlich auch auf frischen Tofu vom Asia-Markt. 

 

Ein Besuch im Asia-Laden lohnt sich aber für Veganer/innen auf jeden Fall. Neben verschiedenen Tofu-Sorten findet ihr dort viele tolle Gewürze, Saucen, Kräuter, Gemüse, günstige Mock Duck oder Mock Chicken und auch andere Fleischalternativen, Jackfruit, Kimchi, Currypasten und und und. Gerade Öle, Essig, Saucen und Gewürze bekommt ihr hier häufig günstiger. Ich stöbere immer wieder gerne dort. 

 

Das folgende Rezept ist in Anlehnung an verschiedene Gerichte entstanden, die ich bei Pinterest oder auch auf Instagram gesehen hatte. In vielen Gerichten wurde es entweder nur mit Shitake-Pilzen gemacht oder nur mit Tofu. Ich wollte aber mehr, daher hier mein Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen. Und stellt euch eine Schale mit Eiswürfeln zum Mund-löschen bereit ;-) 

 

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Es ist viel passiert

Hier herrschte in letzter Zeit eine große Stille. Lange habe ich nichts gepostet, nur meine Instagram-Follower haben weiterhin regelmäßig mein Essen zu Gesicht bekommen. 

Es ist nicht so, dass ich kein Interesse mehr am bloggen habe oder gar das Interesse an leckerem, veganen Essen verloren habe. Nur sind in den letzten Wochen ein paar Dinge passiert, haben sich Dinge entwickelt, die meine Aufmerksamkeit voll gefordert haben. Die letzten Wochen waren emotional sehr anstrengend und auch erschöpfend. Unser Leben wird sich ab September sehr einschneidend verändern, denn ab dann wird das Maxi-Vaultier nicht mehr bei uns wohnen. 

 

Mein Freund und ich haben uns nach langem Ringen zu einer räumlichen Trennung entschieden. Seine und meine Vorstellungen über einen gemeinsamen Haushalt, die Organisation einer Familie und die Verantwortlichkeiten einem Kind gegenüber gehen zu sehr auseinander, um weiter unter einem Dach zu leben. Wir haben es lange versucht, viele Gespräche geführt, etliche Kämpfe geführt. Wir haben Kompromisse gefunden und als untauglich wieder verworfen. Jetzt sind wir an dem Punkt, an dem wir feststellen müssen, dass wir entweder unsere Beziehung komplett aufgeben, oder gemeinsam einen komplett anderen Weg beschreiten.

 

Wir haben uns entschieden, weiterhin gemeinsam einen Weg zu gehen und zu versuchen, unserer Beziehung eine neue Qualität zu geben. Wir sehen diesen einschneidenden Schritt als Chance für uns, wieder zueinander zu finden, indem wir mehr Raum für uns selber schaffen. Das war - und ist - keine einfache Entscheidung und sie birgt - insbesondere auch für mich - durchaus Ängste. Aber  auch Hoffnung. 

 

Für mich bedeutet diese Entscheidung, dass ich mit großen finanziellen Einbußen klar kommen muss. Ich habe das große Glück, sehr gut zu verdienen (für meinen Beruf und meine Stundenzahl). Nichtsdestotrotz werde ich den Gürtel um einiges enger schnallen müssen. Daher habe ich mich in letzter Zeit viel mit low-budget Rezepten befasst. Ich war immer eine von den Personen, die gesagt hat, vegan muss nicht teuer sein und man kann ganz wunderbar auch mit kleinem Budget vegan leben. Das gilt es jetzt für mich zu beweisen. Ihr werdet also in nächster Zeit eine Reihe von sehr simplen, kostengünstigen Rezepten hier finden. Ich hoffe, sie gefallen euch und ihr bleibt mir weiterhin "treu". 

 

Grundsätzlich günstig sind natürlich Lebensmittel wie Kartoffeln und Nudeln. Daher widme ich meinen ersten low-budget-vegan Artikel auch diesen beiden Köstlichkeiten. Diese vier Gerichte sind sehr kostengünstig und dennoch superlecker. Sie sind sättigend und gesund. Insbesondere die Paprika-Sauce zu den Nudeln fand mein Mini so großartig, dass er 2 Teller verputzt hat, was selten vorkommt. Ich habe nicht ausgerechnet, was die einzelnen Gerichte bzw. Zutaten kosten. Aber die meisten Zutaten sind auch beim Discounter zu finden.  Ein paar Extras wie z.B. eingelegter Tofu oder Nussmuse werde ich mir hoffentlich auch in Zukunft noch gönnen können. Und ansonsten gilt natürlich: Selber machen ist immer am günstigsten.

 

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Pasta, Basta

Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich bin ein totaler Nudelfan. Egal, ob italienische Nudeln oder asiatische, da bin ich flexibel. Nudeln machen glücklich. Finde ich. Ich kenne auch kaum jemanden, der keine Nudeln mag. Auch eingeschworene Low-Carber haben inzwischen ihre "eigenen" Nudeln, diese Dinger aus Konjak. Ich persönlich finde die ja eher so lala, aber zur Not würde ich auch eher diese Low-Carb-Nudeln essen, als gar keine. ;-)

 

Glück sollte man ja bekanntlich auch teilen, habe ich mal gehört, da es sich so vermehrt. Daher teile ich heute ein paar leckere Pasta-Rezepte mit euch. Denn ein paar mehr glückliche Menschen auf dieser Welt sind doch ein guter Anfang, oder nicht? 

 

Die Möhrenlasagne ist auch ein super Gericht für schon kleine Kinder ab ca. 1 Jahr (sofern schon 2-3 Zähnchen vorhanden sind). Das Gemüse ist sehr klein, die Sauce sehr mild. Die Tochter meiner kleinen Schwester jedenfalls findet sie ziemlich lecker (sie ist gerade 1 Jahr alt). 

 

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Flüssignahrung

Kommt ja nicht von ungefähr, dass mein kleiner Blog "Kochen für Vaultiere" heißt. Ist zwar Jammern auf hohem Niveau, aber ich empfinde meinen Job-Mutter-Haushalt-Alltag mitunter als recht stressig. Nicht täglich, aber von 7 Tagen die Woche sind eher 1-2 für mich tatsächlich entspannend und mit dem wundervollen Nichtstun gesegnet. Es gibt Tage, die sind zwar voll mit To-dos, aber nicht wirklich stressig. Und dann gibt es meine Kotztage. Tage, an denen ich gar nicht weiß, was ich zuerst machen soll und wo man mir am besten eine Koffein-Infusion anhängen sollte, damit ich den Tag irgendwie überstehe. Kennt ihr sicher. Und an solchen Tagen entscheide ich mich oft, eine Suppe zu kochen. Geht in der Regel ziemlich fix, ist mit wenigen Zutaten zu machen, muss nicht gekaut werden (das ist an solchen Tagen schon zu anstrengend) und außerdem kann ich so ein paar Gemüsesorten reinmogeln, die sonst insbesondere der Mini erbost vom Teller wischen würde, wenn ich sie in ihrer Ursprungsform servieren würde. Ich bin ein großer Fan von Suppen, die nur eine Handvoll Zutaten haben und bei denen der Mixer sie zum Schluss in cremiges Soulfood verwandelt. 

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Asiatisch vegan

Ich bin ein großer Fan der asiatischen Küche. Schon immer gewesen. Seit ich vegan lebe, noch viel mehr. Inzwischen ist auch Tofu aus meinem Speiseplan nicht mehr wegzudenken, obwohl ich ihn noch vor ein paar Jahren für geschmacklos und wabbelig gehalten habe. Es vergeht kein Monat, in dem nicht mindestens 1-2, meist mehr, asiatisch (angehauchte) Gerichte auf unserem Speiseplan stehen. Auch in den letzten Wochen waren wieder ein paar extrem leckere Speisen für euch dabei. Ich liebe die meist kurzen Garzeiten der asiatischen Rezepte. Dadurch bleibt das Gemüse so wunderbar knackig. Auch die Gewürze und die Vielfalt von Aromen, die in vielen Rezepten verwendet werden, machen aus mir einen so großen Liebhaber dieser Art zu kochen. Habt ihr ein paar tolle asiatische Lieblingsrezepte? Hier sind meine momentanen Lieblinge: 

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Was macht man denn mit Schwarzkohl?

Kennt ihr Schwarzkohl? Das ist eine Kalesorte, die dem Grünkohl nicht unähnlich ist. Schwarzkohl ist in der Toskana ein klassisches Gemüse und wird dort oft verwendet. Hier ist er - scheinbar - nahezu unbekannt. Jedenfalls war ich erstmal etwas überfragt, als er mit der Biokiste zu uns kam. 

Schwarzkohl ist sehr Eiweiß- und Kohlehydratreich und hat auch ordentlich Kalium und Kalzium zu bieten. 

Mal abgesehen von seinen inneren Qualitäten finde ich ihn auch einfach ziemlich hübsch. Ich mag ja hübsches Gemüse und hübsches Obst ;-) 

 

Nun stand ich also vor meinem hübschen und sehr gesundem, mir noch ganz unbekanntem Gemüse und wusste damit nichts anzufangen. Auch eine kurze Internet-Recherche erbrachte zwar ein paar wirklich lecker klingende Rezepte, aber irgendwie war nichts dabei, was ich sofort nachkochen wollte. Also musste ich mir selber etwas überlegen. 

 

Nun kommt meine Biokiste immer am Donnerstag. Donnerstag ist mein Hasstag. Für andere mag das der Montag sein, aber mein Anti-Tag ist Donnerstag. Das hängt damit zusammen, dass ich Donnerstags erst mittags anfange zu arbeiten und dann halt den Spätdienst in der Praxis habe. Ich finde es furchtbar, mittendrin zu starten. Und ich finde es auch ziemlich blöd, erst nach 20 Uhr zu Hause zu sein. Ja, das mag ein bisschen Mimimi sein, ich weiß, für andere ist das Alltag, aber ich finde es halt blöd. Insbesondere auch, weil ich halt für das Kochen bei uns zuständig bin. Auch an meinem Spätdiensttag in der Regel, da mein großes Vaultier mit Kochen meist völlig überfordert ist. Also gibt es Donnerstags schnelle Küche. Und was geht schneller als: PESTO!? 

 

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Pasta Liebe

Hier im Hause haben wir alle recht unterschiedliche Essensvorlieben. Die immer unter einen Hut zu bekommen ist meine tägliche Herausforderung. Und oft genug findet insbesondere der Mini "ein Haar in der Suppe". 

 

Deshalb genieße ich in der Tat ganz egoistisch Tage, an denen der Mini nicht bei uns isst, weil er Papa-Wochenende hat. Da koche ich dann gerne Dinge, die ich sonst nicht kochen bräuchte, weil ich das "das mag ich aber nicht" von meinem Motzkind schon im Ohr habe. 

 

Am letzten Kind-freien Wochenende hatte ich total Lust auf Lasagne. Und ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich eine Spinat-Lasagne oder eine mit Bolognese wollte. Daher habe ich eine gemacht, die beides hat. War eine sehr gute Entscheidung, denn diese Kombination war umwerfend gut. 

 

Im wahrsten Sinne des Wortes. Danach lag ich wie umgeworfen auf der Couch und konnte mich nicht mehr regen. Das nennt sich dann Fresskoma. Dieser Moment, wo du dir überlegst, ob die Couch groß genug ist für die Katze und dich und ob der Weg ins Schlafzimmer wirklich nötig ist. 

Lasagne 

Zutaten: 

200 g Seitan 

1 Päckchen TK Suppengrün 

1 Zwiebel

1-2 Knoblauchzehen 

1 Dose Tomaten 

1 El Tomatenmark 

150 ml Gemüsebrühe

1 Paket Iglo Würzspinat

2 Tl Mandelmus

100 ml Wasser

100 ml Hafersahne

3 El Hefeflocken 

Lasagneplatten

Pfeffer

Öl

 

Zubereitung:

Den (das?) Seiten in der Küchenmaschine zu feinem "Hack" verarbeiten. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. 

 

In einer tiefen Pfanne etwas Öl erhitzen und zunächst das Suppengrün anrösten, bis es bräunt. Dann den gehackten Seiten zufügen und bräunen lassen. Jetzt Zwiebel und Knoblauch unterrühren und glasig werden lassen. Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Mit Gemüsebrühe und den Tomaten aus der Dose ablöschen und aufkochen lassen. Tomaten mit einem Kochlöffel zerdrücken. Zugedeckt 10 Min. köcheln lassen. 

 

In der Zwischenzeit den Spinat in einem Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen. 

 

Wasser aufkochen und Mandelmus zufügen. Gut verrühren. Hefeflocken zugeben und mit Pfeffer abschmecken. Es sollte eine zähflüssige Masse sein. 

 

Eine Schöpfkelle "Bolognese" in eine Auflaufform geben, Lasagneplatten darauf legen. Nächste Schicht Sauce einfüllen und wieder mit Lasagneplatten bedecken. So verfahren, bis die Sauce aufgebraucht ist. Nun eine Schicht mit Spinat befüllen und mit Lasagneplatten bedecken. 

 

Hafersahne auf die Lasagneplatten gießen und den Hefeschmelz darüber streichen. 

 

Bei 180° C im Ofen ca. 30 Min. überbacken. 


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Würfel-Glück

Hatte ich mich doch am 06.02.17 noch so darüber gefreut, dass wir eine Husten-freie Nacht hatten und das Mini-Vaultier auf dem Weg der Gesundung sei, so wurde ich direkt am Abend desselben Tages eines besseren belehrt. Wir haben eine weitere Woche mit schlimmen, nächtlichen Hustenattacken hinter uns. Ich dachte, mit 9 Jahren kommen Pseudo-Krupp-Anfälle nicht mehr vor, aber es wurde eindrucksvoll demonstriert, dass dies eine falsche Hoffnung ist. Sogar einen Krankenhausbesuch Sonntagnacht haben wir unternommen. Nach drei Tagen mit Kortison und auch mit Adrenalin-Inhalationen scheint es jetzt aber endlich hinter uns zu liegen. Toi, Toi, Toi! Ab Montag wird im Hause Vaultier endlich wieder Alltag einkehren. Dem Mini und der Mama fällt auch langsam echt die Decke auf den Kopf, das könnt ihr mir glauben. Wenn mein Mini nun ein ruhiges Stubenhockerkind wäre, dass sich stundenlang mit lesen und malen beschäftigen kann über Tage, dann wäre das vielleicht alles nicht so schlimm. Aber der Mini ist ein Hibbelmors und inzwischen ist der Hummelschwarm in seinem Hintern gigantisch. Verbietet einem solchen Kind mal das Reden und wild spielen und draußen toben. Keine Chance. 

Nun, wie auch immer. Es liegt hinter uns. Endlich. 

 

Habe ich euch eigentlich von dem grandiosen Weihnachtsgeschenk meines Dads erzählt? Ich habe von ihm zu Weihnachten Veggie Cubes geschenkt bekommen. Das sind 6 Würfel mit vegetarischen Zutaten (man kann es ziemlich simpel vegan adaptieren). Man erwürfelt also ein Gericht. Das macht wirklich Spaß und es kommen ganz erstaunlich leckere Kreationen dabei heraus. Wir haben inzwischen drei Gerichte nach den "Vorschlägen" der Würfel gekocht. Jedes Mal hatte ich eine grobe Idee, was ich aus den Zutaten machen könnte und jedes Mal dachte ich: "O je, ob DAS schmecken kann?" Was soll ich sagen? Es schmeckte jedes Mal echt fantastisch. Ok, bei dem Gericht, das ich euch hier zeige, war das Maxi-Vaultier definitiv nicht  meiner Meinung. Alleine schon Reis. Reis ist das Anti-Essen vom Maxi-Vaultier ;-) Und dann auch noch so gesundes Linsen-Gedöns. *hahaha* Aber ich fand es wirklich schmackhaft. Probiert es einfach aus. Bin gespannt, ob es euch schmeckt. 

 

Auf jeden Fall macht es viel Spaß, mit den beiden anderen Vaultieren zu würfeln, zu entscheiden, welche Zutat neu erwürfelt werden muss, was bleiben darf, wie man diese Zutaten evtl. kombinieren kann. Bei Kreativitätsblockade einfach Würfel schütteln und sich inspirieren lassen. 

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Lieber spät, als nie

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Einhorn-"Sempf"

Heute habe ich ganz schlimm Hummeln im Hintern. Kennt ihr das? Ich bin aufgestanden und hatte das zwingende Bedürfnis, ganz viel zu machen. Also habe ich angefangen, Bücher auszusortieren und Fotos für den Online-Bücherflohmarkt zu machen. Dann habe ich die Alben für den Flohmarkt erstellt. Dann dachte ich mir, die Regale sind immer noch zu voll. Also habe ich meine Kristallglas-Sammlung vom Regal genommen und ebenfalls fotografiert, um sie endlich mal zu verkaufen. Die stehen hier eh nur rum. Damals haben  mein Ex-Mann und ich die gesammelt und sie haben einen gewissen sentimentalen Wert für mich. Aber hey, ich habe es geschafft, mich von meinem Mann zu trennen, dann werde ich mich auch noch von Staubfängern trennen können. Auch wenn sie noch so hübsch sind. Dann wurde der Mini wach und die Hummeln hatten erstmal mit Frühstück machen zu tun. Aber das dauerte ja nicht lange genug. Da der Mini scheinbar auch so langsam den Ferien-Koller kriegt, habe ich mir den geschnappt und ein lustiges "Spiel" mit ihm gespielt. Das Spiel heißt

 

"Schrubb die Fliesenfugen im Bad mit Scheuermilch und Zahnbürste"

 

Als knapp 9-jähriger findet man das scheinbar noch ganz lustig, barfuß in der Wanne zu stehen und zu schrubben. Das muss eine verantwortungsvolle Mutter natürlich ausnutzen. *haha* Ich habe natürlich mitgemacht. 

 

Als ich meinen Hummeln danach allerdings die Bügelwäsche zeigte, waren sie auf einmal weg. Komisch. 

 

Aber irgendwas musste ich trotzdem noch machen. Und da ich schon lange überlege, was ich mit den restlichen Senfkörnern machen soll, die ich mal für einen Essigsud brauchte, dachte ich mir: "Machste mal Senf." Oder "Sempf", wie das Mini-Vaultier es gerne ausspricht. Natürlich nicht einfach nur Senf. Sollte schon "schöner" Senf werden. Das TK-Fach beherrbergte noch Himbeeren. Na also. Und da ich als Veganerin natürlich jeden Trendzug entere, heißt mein pinkfarbener Senf natürlich Einhorn-Senf. Weil Barbie sexistisch, antifeministisch und überhaupt out ist. 

Einhorn-Senf

Zutaten: 

100 g TK Himbeeren (oder frische, je nach Jahreszeit)

3 El Agavensirup

1 El Rohrohrzucker

50 ml Wasser

50 ml Himbeeressig

30 g Senfkörner

 

Zubereitung:

Himbeeren mit Wasser aufkochen, zugedeckt köcheln lassen, bis die Himbeeren zerfallen. Offen etwas einreduzieren. 

 

In der Zeit Senfkörner mit Zucker fein mahlen (in der Küchenmaschine oder Kaffemühle oder mit Muskelschmalz im Mörser). 

 

Senfmehl und Himbeeressig mit dem Himbeermus vermengen, kurz aufkochen und in ein steriles Glas füllen. 


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Nicht nur für Popey's

Ich glaube, ich war ein merkwürdiges Kind. Allerdings waren wir Schwestern alle irgendwie ein bisschen schräg. In unserem Umkreis waren wir wohl die einzigen Kinder, die Spinat nicht nur gemocht, sondern regelrecht geliebt haben. Dazu muss ich aber auch sagen, dass meine Mutter eine etwas eigenwillige Art hatte, Spinat zu kochen. Wir nannten ihre Mischung immer liebevoll "Mappelkotze". Sie bestand aus Rahmspinat, Kartoffelbrei, Ei und Käse. Manchmal auch mit ein paar Salami-Würfeln. Und zwar wurden alle Zutaten direkt in einen Topf gekippt. Der Spinat wurde mit viel Milch und etwas Wasser aufgekocht, in diese "Suppe" wurde Kartoffelpüree-Pulver eingerührt, dann wurden Eier aufgeschlagen und direkt in die Masse gegeben und untergerührt. Zum Schluss kam noch geriebener Käse dazu. Zugegeben, das sah wenig appetitlich aus, aber es schmeckte uns immer grandios. Meine Mama hat das hauptsächlich deswegen gemacht, weil es lange Zeit immer mind. 1 Kleinkind am Tisch gab, das eher noch Brei gegessen hat. Aber natürlich auch essen wollte, was die "Großen" essen. Also gab es halt für alle diese Mischung. Als unsere Jüngste alt genug war - nach Meinung meiner Mutter - brachte meine Mama eines Tages Teller auf den Tisch, auf denen sich Spinat, Kartoffelbrei und Rührei befanden. NEBENEINANDER!!! Wir waren fassungslos. Und meine jüngste Schwester brachte es auf den Punkt mit der Frage: "Was ist das?" Meine Mutter erklärte ihr, es wäre dasselbe wie sonst - Spinat halt - , aber endlich mal "manierlich" serviert. Daraufhin schwiegen wir alle ein paar Sekunden. Dann stand eine meiner Schwestern auf, holte einen Topf und geriebenen Käse aus der Küche, schnappte sich unsere Teller und kratzte alles in den Topf, gab den Käse dazu und rührte es um. Mit dem Satz "DAS ist Spinat!" verteilte sie die Mischung wieder auf unsere Teller. Meine Mutter hat nie wieder versucht, uns Spinat "manierlich" vorzusetzen ;-)

 

Auch heute noch liebe ich Spinat in allen Varianten. Egal, ob manierlich oder nicht. Ich liebe frischen Baby-Spinat in Salaten, Blattspinat in Pasta-Saucen, Spinat in Füllungen, Spinat als Beilage, Hafersahne-Spinat... alles! 

 

Und jetzt habe ich es endlich geschafft, das absolut perfekte Kartoffelgratin zu zaubern. In Kombination mit dem Würzspinat von Iglo ein simples Essen, aber absolut KÖSTLICH. 

Kartoffelgratin mit Spinat

Zutaten: 

800 g Kartoffeln 

500 ml Hafersahne + 100 ml für den Spinat

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

optional etwas veganen Käse auf Cashew-Basis (z.B. von Käsebaum

1 Packung Iglo Würzspinat

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Dachziegelartig eine Lage in eine gefettete Auflaufform geben. Salzen, pfeffern, eine Prise Muskatnuss darauf verteilen. So schichtweise verfahren, bis die Kartoffeln aufgebraucht sind. Zum Schluss ggf. ein bisschen geriebenen Cashew-Käse auf die Kartoffeln streuen. Hafersahne über die Kartoffeln gießen. Die Kartoffeln sollten komplett mit Hafersahne bedeckt sein! 

 

Das Gratin im Ofen bei 200° C ca. 45 Minuten backen, bis es goldbraun ist. 

 

In der Zwischenzeit Spinat in einem Topf auftauen und aufkochen. Hafersahne einrühren. Mit etwas geriebener Muskatnuss abschmecken. 

 

Gratin und Spinat auf Tellern anrichten. 


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Gefüllte Paprika mal anders

Nach den Feiertagen darf es gerne wieder ein bisschen "leichter" zugehen, oder nicht? Ein bisschen gesünder auch, jedenfalls nach dem, was wir die Feiertage über so verputzt haben ;-) 

 

Als Kind fand ich die klassischen gefüllten Paprikaschoten mit Reis und Hack in Tomatensauce einfach nur ... furchtbar! Gekochte Paprika ist mir bis heute echt ein Graus. Ich mag das überhaupt nicht, diese weiche Konsistenz mit der noch festen Haut meistens. Kurz angebraten finde ich Paprika sehr lecker, aber sobald sie zu weich wird, lasse ich sie auf dem Teller liegen. Habt ihr auch so gewisse Aversionen gegen bestimmte Lebensmittel? Ich habe ganz oft wirklich ein Konsistenz-Problem. Ich mag auch keine roten oder weißen Bohnen. Ich finde es schlicht ekelhaft, dass ich auf etwas beiße, das außen fest ist und dann aufplatzt und ich dann so ein mehlig-matischiges Zeug in meinem Mund habe. Als Püree finde ich den Geschmack von weißen und roten Bohnen ganz lecker mitunter, aber ich kann beim besten Willen nicht drauf beißen, ohne mich zu schütteln vor Ekel. 

 

Bei Spitzpaprika habe ich dieses Problem nicht. Spitzpaprika sind deutlich "dünnfleischiger" als ihre dicken Verwandten und haben auch eine etwas dünnere Haut. In dieser Variante werden die Paprikas auch nicht in Sauce gekocht, sondern im Ofen gegart. Ich bin sicher, sie lassen sich auch super grillen. Dafür würde ich sie vermutlich in Alufolie wickeln vorher und auf dem Grill dann schmoren lassen. Statt Reis passt auch einfach ein schöner Salat und Baguette oder Fladenbrot dazu. 

 

Das Rezept ist angelehnt an ein Rezept, dass ich im Vebu Magazin gefunden habe, aus dem Kochbuch "Pegan. Paleo+Vegan". 

Gefüllte Spitzpaprika aus dem Ofen 

Zutaten: 

4 rote Spitzpaprika 

1 kleine Zwiebel 

1 Romatomate 

80 g Champignons 

150 g passierte Tomaten

1 El Paprika-Tomatenmark

1 El Balsamico-Essig

3 Spritzer Worchestershire-Sauce (Achtung, nicht jede ist vegan!)

30 g Walnusskerne

Salz, Pfeffer

Olivenöl 

 

Zubereitung: 

Spitzpaprika längs halbieren und die Kerne und Seitenwände entfernen. 

 

Zwiebel fein hacken. Pilze grob hacken. Tomate in Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebelwürfel anschwitzen. Pilze und Tomate zufügen. Passierte Tomaten, Tomatenmark, Balsamico und Worchestershire-Sauce zufügen und aufkochen. Ca. 5 Min bei starker Hitze köcheln lassen, bis es etwas eindickt. 

 

Sauce mit Walnüssen in die Küchenmaschine geben (oder in ein Gefäß, um es mit dem Pürierstab zu mixen). Masse mixen, bis sie nahezu homogen ist (ähnlich wie sehr feines Hackfleisch). 

 

Pilz-Nuss-Masse in die Paprika streichen. Paprika im Ofen auf dem Backblech bei 200° C ca. 30 Minuten backen, bis sie bräunen. 


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We wish you a very merry christmas

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Das Kind in mir

Und wieder ein Gericht aus meiner Kindheit, das ich endlich auch vegan auf mein Tellerchen packen kann. Noch nicht ganz so, wie meine Mama es uns früher gemacht hat, aber schon verdammt nah dran. 

 

Ich bin mit 3 Schwestern aufgewachsen und wir haben alle einen ziemlich unterschiedlichen Geschmack mitunter. Jede von uns hat so ihre kleinen Eigenarten. Unsere Jüngste hat als Kind nur Käse mit Loch gegessen (und wenn das Loch rein geschnitten wurde, war es auch egal, Hauptsache, da war mind. 1 Loch im Käse). Die Schwester, die mit mir gemeinsam Geburtstag hat, aß mit Vorliebe Labskaus (und das musste ich sehr oft an meinem Geburtstag ertragen, weil wir uns dann immer ein Gericht aussuchen durften). Und die Vierte im Bunde hätte Nutella am liebsten mit der Suppenkelle gegessen. 

 

Es war sicher nicht ganz einfach, etwas auf den Tisch zu bringen, dass uns allen schmeckt. Ich finde das mit nur 3 Personen im Haushalt schon nicht einfach, muss ich sagen. Diese Kartoffelrolle mochten wir aber alle und haben uns gern um die Endstücke gestritten. 

 

Bei der Zubereitung muss man etwas vorsichtig sein, weil sie ungebraten recht instabil ist. Man könnte natürlich die Rolle erst in Folie wickeln und kochen, dann in Scheiben schneiden und braten. Aber - entschuldigt, der Name sagt alles - ich bin ein Vaultier. Ich spare mir diese Umstände und bin halt etwas vorsichtig beim Schneiden und in die Pfanne balancieren. Das geht ziemlich gut. 

 

Wenn euch Tofuhack als Füllung nicht zusagt, experimentiert. Ich werde demnächst mal etwas mit Champignons, Spinat und Nüssen ausprobieren. Statt Sauerkraut und brauner Sauce schmeckt auch eine Tomatensauce (so haben wir es früher immer gegessen) sehr gut dazu. 

Kartoffel-Rolle

Zutaten:

1 Pck. Kloßteig halb und halb

200 g Tofuhack 

3 El Kichererbsenmehl + 6 El Wasser

italienischer Kräutermix, getrocknet

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver 

Kala Namak

Bratöl

 

Zubereitung:

Den Kloßteig auf Backpapier rechteckig ausrollen, nicht zu dünn. Ich habe dafür auch nur meine Hände benutzt, das geht eigentlich besser, da er dann nicht so kleben bleibt. 

 

Das Tofuhack mit Kichererbssenmehl, Wasser, Kräutern, Gewürzen und etwas Kala Namak vermengen und auf dem Teig verteilen. 

 

Mit Hilfe des Backpapiers den Teig vom schmalen Ende aufrollen. Mit einem scharfen, angefeuchteten Messer 2 Finger-dicke Scheiben schneiden. Mit einem Pfannenwender in eine Pfanne mit erhitztem Öl geben und bei mittlerer Hitze langsam von allen Seiten goldbraun anbraten. 

 


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Let it snow

Das liebe Team von KORO hat mir zu meiner letzten Bestellung ein Paket Macadamiamehl beigelegt. 

 

Um das bin ich jetzt ein paar Tage rumgeschlichen und habe mich gefragt, was ich denn nur damit anstellen kann. Ich hatte sofort die Idee, dass ich Kekse damit machen möchte. Aber was für welche? Simple Ausstecherchen fand ich zu "langweilig". Nach einigem Grübeln kam mir die Idee. 

 

Schneebälle! Diese total mürben Keks-Kugeln, die im Mund sofort zerfallen. Kennt ihr die? Die sind - mal wieder bestens für Vaultiere geeignet - ganz einfach zu machen und schmecken fantastisch. Noch dazu kommen sie ohne viel Zucker aus. 

 

Nach Recherchen im Netz zufolge könnte man das komplette Mehl auch einfach durch das Macadamia-Mehl ersetzen, das wollte ich aber nicht versuchen und habe nur einen Teil des Mehls durch Macadamiamehl ersetzt. Wer eine komplett glutenfreie Lowcarb-Variante der Plätzchen ausprobieren möchte, kann es ja mal versuchen. Bin gespannt, wie dann das Ergebnis aussieht. 

 

Die Schneebälle sind üblicherweise sehr hell. Da das Macadamiamehl aber geröstet ist, sind sie dunkel. Fällt aber durch die Puderzuckerschicht nicht sonderlich auf, daher dürfen sie trotzdem so heißen ;-) 

 

Das Ergebnis ist wirklich fantastisch. Enorm nussig, wenig süß. Und sie zerfallen beim ersten Mundkontakt. Wenn man sie zu fest anpackt, auch schon in den Fingern. Also geht zart mit ihnen um ;-) 

 

Wenn ihr das Mehl ausprobieren möchtet, nutzt bei KORO gerne den Gutscheincode VAULTIER und sichert euch so 5% auf eure Bestellung! 

Macadamia-Schneebälle

Zutaten: 

100 g Macadamiamehl 

140 g Dinkelmehl 

2 El Speisestärke

1 El selbstgemachter Vanillezucker

160 g kalte Margarine

40 g gehackte Haselnüsse

Puderzucker

 

Zubereitung:

Macadamiamehl, Dinkelmehl und Speisestärke in eine Schüssel sieben. Die Margarine klein schneiden und hinzufügen. Zucker zugeben und alles mit den Händen verkneten. Zum Schluss die gehackten Haselnüsse einkneten. 

 

Mit den Händen kleine Kugeln formen und in ca. 4 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im Ofen bei 160° C (Umluft 140° C) ca. 20 Min. backen. 

 

Puderzucker in eine Schüssel füllen. Die noch warmen Kekskugeln im Puderzucker wälzen / schwenken und dann komplett auskühlen lassen. 

 


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Heiße Schokolade mal anders

Meine Lieben, Endspurt. Heute ist der letzte Tag, an dem ihr an dem tollen Gewinnspiel von Sweet Lazy Days und Herbaria teilnehmen könnt. 

 

Um euch die Wartezeit bis zur Auslosung zu versüßen, haben wir hier noch mal eine tolle Rezept Idee für euch. 

 

Wie ihr an dem Gewinnspiel teilnehmen könnt, findet ihr in dem Gewinnspiel-Beitrag oder auf meiner Facebookseite

 

Ich wünsche euch allen einen bezaubernden 3. Advent und drücke euch ganz fest die Daumen für das Gewinnspiel! 

Lazy Cake meets Hot Chocolate

Zutaten:

1 Lazy Cake „Schokolade“

2x ¼ TL Herbaria Gewürz „Dunkler Diwan“

dein Lieblingskakao

50 ml vegane Schlagcreme

 

Zubereitung:

Bereite dir eine heiße Schokolade zu und mische ¼ TL „Dunkler Diwan“ darunter.

 

Den Lazy Cake „Schokolade mit ¼ TL „Dunkler Diwan“ zugeben und wie gewohnt zubereiten.

 

Den fertig gebackenen Lazy Cake aus der Tasse nehmen und auf die heiße Schokolade legen. (Viele mögen es auch, wenn die heiße Schokolade auf den Lazy Cake gegossen wird.)

 

Die Schlagcreme steif schlagen und eine Sahnekrone auf den Kuchen spritzen. Wer möchte, kann hier nochmal etwas „Dunkler Diwan“ auf die Sahne streuen.


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Beeindruckende Dessert-Künste

Na, seit ihr schon in den Lostopf gesprungen für das fantastische Gewinnspiel von Sweet Lazy Days und Herbaria? 

 

Nicht? Na, dann habt ihr jetzt noch mal die Gelegenheit. Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 3. Advent um 00:00 Uhr. Bis dahin solltet ihr unter dem Gewinnspielbeitrag auf dem Blog oder auf der Facebook-Seite der Vaultiere einen Kommentar hinterlassen haben, was für euch unbedingt zu Weihnachten dazugehört. 

 

Ein Extralos für den Lostopf könnt ihr euch auf meinem Instagram Account abholen. Schaut einfach in den dorten Bild-Beitrag mit dem Gewinnspiel nach, wie das funktioniert. 

 

Um euch die Wartezeit bis zur Auslosung zu versüßen, haben sich Herbaria und Sweet Lazy Days ein tolles Desser-Rezept überlegt, dass ich euch heute vorstellen darf. Diese tolle Variante eines Schwarzwälder-Kirsch-Desserts kommt auf die Liste für das Weihnachtsmenü der Vaultiere! 

Schwarzwälder-Kirsch Schichtküchlein

Zutaten:

1 Lazy Cake „Schokolade“

2x ¼ TL Herbaria Gewürz „Knusperhexe“

80 g TK-Kirschen

2 TL Zucker

1 TL Stärke

Kirschwasser bei Bedarf

100 ml Schlagcreme

 

Zubereitung:

Den Lazy Cake „Schokolade“ mit ¼ TL Gewürz „Knusperhexe“ von Herbaria wie gewohnt zubereiten und kurz abkühlen lassen.

 

Die TK-Kirschen mit dem Zucker bestreuen und in der Mikrowelle auftauen. Den entstandenen Saft auffangen und mit Wasser oder Kirschwasser auf ca. 90 ml auffüllen.

 

Den Kirschsaft aufkochen, 1 Tl Stärke hineingeben, unter Rühren kurz aufkochen. Die Kirschen zugeben und gut abkühlen lassen.

 

Den fertigen Lazy Cake aus der Tasse nehmen und einmal waagerecht halbieren. Eine Hälfte auf den Boden des Servierglases oder -tasse geben.

 

Die Schlagcreme mit ¼ TL Herbaria Gewürz „Knusperhexe“ anrühren und steif schlagen und mit dem Löffel oder Spritzbeutel auf die erste Schicht Lazy Cake auftragen.

 

Einen Teil der abgekühlten Kirschen mit Saft auf die Sahneschicht platzieren.

 

Die zweite Hälfte Lazy Cake auf die Kirschschicht legen und wieder Sahne und Kirschen in Schichten darauf verteilen.

 

Zum Schluss noch eine Sahnekrone mit dem Spritzbeutel spritzen (es eignet sich auch ein normaler Frühstücksbeutel, wer keinen Spritzbeutel hat) und als Dekoeffekt noch etwas vom Kirschsaft beträufeln.

 


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In der Weihnachtsbäckerei

Findet man mich tatsächlich eher selten. Ich finde es eher anstrengend und unnötig zeitaufwändig, Keksteig vorzubereiten und dann auszustechen (wobei die Hälfte entweder festklebt oder zerbröselt) und dann im Anschluss noch mit klebrigem Zuckerzeug zu "verunzieren". Weil  nämlich bei uns eigentlich nur Axel solche Kekse isst. Fion und ich sind nicht so die Plätzchen-Esser. Und ich kriege immer die Vollkrise, wenn danach meine ganze Küche klebt. Und Zuckerguss eher in den Haaren vom Mini, als auf den Plätzchen zu finden ist. Natürlich hat das auch einen gewissen Charme, das mag ich gar nicht bestreiten. Aber meist finde ich es eher nervig. Da bin ich echt Rabenmutter, tut mir leid. :( 

 

Aber es gibt auch Kekse, die total einfach zu machen sind und auch ohne Zuckerguss-Verzierung lecker sind. Das Mini-Vaultier war besonders von den Haferkeksen angetan, ich bevorzuge die kleinen Erdnuss-Cookies, weil sie nicht so süß sind. 

 

Ja, so richtig weihnachtlich sind die Kekse vielleicht nicht, eher "neutral". Aber sie wurden in der Adventszeit gebacken, also sind es Weihnachtskekse. In den Haferkeksen ist schließlich auch Zimt. Das passt schon. 

 

Die eine oder andere Sorte wird vielleicht auch  noch in dieser Adventszeit gebacken werden, aber für's erste bin ich ganz zufrieden, dass ich überhaupt Kekse gebacken habe und dieses Jahr nicht den Grinch in der Küche spiele ;)

 

Übrigens könnt ihr natürlich auch gerne pflanzliche Margarine für die Kekse verwenden (hier dann ein bisschen mehr, als Öl). Ich verwende aber inzwischen ungerne gehärtete Fette und versuche auch, den Palmölanteil in meinen Lebensmitteln geringer zu gestalten. Daher habe ich diesmal versucht, mit Öl Kekse zu backen und das gelingt auch wirklich gut! 

 

Erdnuss-Schoko-Cookies

Zutaten:

7 EL neutrales Öl
3/4 Tasse Rohrohrzucker
3 EL Sojamehl
5 El Wasser
1/1 Tasse Dinkelmehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
3/4 Tasse Erdnussbutter
2 El Vanillezucker, selbstgemacht
50 g gehackte Bitterschokolade, 90% (oder andere Edelherb-Schokolade nach Geschmack)

 

Zubereitung:
Öl und Zucker gut verrühren. Sojamehl, Wasser und Vanillezucker verrühren, zur Öl-Zucker-Mischung geben. 
Das Mehl (mit Salz und Backpulver vermengt) in die Schüssel geben und unterrühren. Erdnussbutter hinzugeben und noch mal rühren. Dann die gehackte Schokolade hinzugeben. 
Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein Backblech legen Ein bisschen platt drücken und bei 200° C im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen.

 

Haferkekse:

Zutaten: 

40 g neutrales Öl

70-90 g Haferflocken, Feinblatt

125 g Rohrohrzucker

2 El Dinkelmehl

1 Tl Weinstein-Backpulver

1 großer El Apfelmus

2 Tl Zimt

 

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermengen. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, ggf. noch Haferflocken zufügen. 

 

Mit einem Tl kleine (!) Häufchen in großem Abstand auf ein Backblech geben. Der Teig läuft sehr auseinander! Im Ofen bei 220° C ca. 5-8 Minuten backen. Die Kekse werden schnell braun, passt gut darauf auf. 

 

Backblech aus dem Ofen nehmen und Kekse zunächst gut abkühlen lassen (am besten nehmt ihr das Backpapier mit den Keksen vom Blech und bringt die Kekse kurz an die frische Luft, geht am schnellsten). Erst wenn die Kekse komplett abgekühlt sind, kann man sie vom Backpapier nehmen und in Dosen stapeln. 

 


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Adventsgewinnspiel mit Sweet Lazy Days und Herbaria

Ich freue mich wie eine kleine Schneekönigin, dass ich euch dieses tolle Gewinnspiel präsentieren darf! 

 

Sweet Lazy Days und Herbaria haben sich zusammen getan und wollen euch die Weihanchtszeit mit einem tollen Geschenk versüßen. 

 

Zu gewinnen gibt es all die tollen Dinge, die ihr auf dem Foto sehen könnt: 

 

- den leckeren Mikrowellen-Tassenkuchen aus Dinkelmehl in den Sorten Schoko

  und Vanille und zwar 4 Stück von jeder Sorte! 

- Herbaria Gewürz "Dunkler Diwan"

- Herbaria Gewürz "Knusperhexe"

- Herbaria Gewürz "Ginger & Bread" 

- Herbaria Brösel 

 

Wie ihr in den Lostopf hüpfen könnt? 

 

 

Das ist ganz simpel: 

 

Hinterlasst (entweder hier oder auf der Facebookseite der Vaultiere) einen Kommentar, was für euch in der Weihnachtszeit ein absolutes Muss ist. Egal, ob Plätzchen-Rezept oder Punsch, ob Adventskranz oder eine bestimmte Tradition. Was macht die Weihnachtszeit für euch besonders? 

 

Über ein Like würden sich natürlich Sweet Lazy Days, Herbaria und das Vaultier sehr freuen, auch könnt ihr uns gerne bei Instagram folgen. Dies ist aber keine Gewinnspiel-Bedingung. 

 

Allerdings könnt ihr euch auf Instagram ein Extra-Los verdienen. Schaut gerne vorbei, wenn ihr wissen möchtet, wie das geht. 

 

Das Gewinnspiel wird bis zum 3. Advent (11.12.2016) um 00:00 Uhr laufen. Der Gewinner wird am Montag von meinem Mini-Vaultier ausgelost werden und via PN auf Facebook benachrichtigt. 

 

Wie immer gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, das Gewinnspiel steht in der keiner Verbindung mit Facebook. 


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Ein bisschen Extravaganz

Dieses Wochenende war einfach toll. Endlich mal wieder war die ganze Familie auf einen Haufen. Ich habe vier Schwestern (ich bin die Älteste) und wir leben ein bisschen verteilt, leider. Da eine meiner Schwestern nächstes Jahr heiratet, haben wir uns Samstag alle getroffen zur Brautkleid-Auswahl. So schön, uns endlich mal wieder gemeinsam zu treffen. Sogar meine bezaubernde kleine Nichte (9 Monate alt) war hier und ich konnte sie kurz sehen und mich über ihre knuddelige Art freuen. Das Treffen war wie immer emotional und auch sehr lustig. Und leider viel zu kurz. 

 

Besonders gefreut hat mich, dass ein Schwesterchen wieder bei uns übernachtet hat, sodass wir noch ein bisschen Extrazeit hatten. Die natürlich auch zum gemeinsamen kochen und backen genutzt wurde. Diese gemeinsame Vorliebe teilen wir nämlich. Neben unserer Liebe zu Büchern. Und Katzen. Und wenn ein Lieblingsmensch zum Essen kommt, lasse ich mir gerne etwas Besonderes einfallen. 

 

Da mich vor einigen Tagen mein 1. Paket von KORO erreicht hat, in dem sich ein Paket Belugalinsen befand, hatte ich eine vage Idee von Pasta mit Linsen im Kopf. Ein Blick in den Kühlschrank ergab noch  Grünkohl, im Obstkorb lag ein Granatapfel. Dies wollte ich alles kombinieren, weil ich die Vorstellung der Farbkombination auf dem Teller einfach bombastisch fand. Daher habe ich mutig drauf los gekocht und heraus kam ein Gericht, dass nicht nur farblich genau so aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte, sondern auch geschmacklich einfach bombastisch. 

 

Belugalinsen kannte ich bisher nicht und ich bin auch eigentlich kein Linsenfreund, muss ich sagen. Ich habe da immer sofort den schrecklichen Linseneintopf vor Augen und geschmacklich im Sinn, den meine Mutter uns regelmäßig vorgesetzt hat. Zu ihrer Verteidigung, als Alleinerziehende und Berufstätige mit wenig Geld ist es durchaus verständlich, dass es auch mal Essen aus Dosen gab, aber der Linseneintopf von Aldi hat mir Linsen über Jahre hinweg verdorben. Irgendwann traute ich mich an rote Linsen und nachdem diese sich geschmacklich bewährt hatten, wollte ich auch den kleinen schwarzen Perlen mal eine Chance einräumen. 

 

Zum Glück. Denn Belugalinsen sind wirklich enorm lecker. Und zerfallen im Gegesantz zu ihren roten Schwestern nicht zu Brei, sondern behalten ihre Form und machen so auch optisch auf dem Teller was her. Quasi veganer Kaviar ;-) Geschmacklich wunderbar nussig, mit angenehmem Biss. Ich werde mir sicher noch ein paar andere Rezepte mit ihnen einfallen lassen und bin froh, dass ich mich getraut habe. 

 

Über KORO berichte ich euch noch in einem weiteren Artikel. Dort bekommt ihr auch einen Gutscheincode von mir, den ihr verwenden könnt, wenn ihr das Sortiment von KORO mal ausprobieren möchtet. 

Spaghetti mit scharfem Grünkohl, Belugalinsen und Granatapfel

Zutaten:

300 g Spaghetti

150 g Belugalinsen 

1 Granatapfel

250 g frischer Grünkohl 

250 ml Hafersahne

150 ml Gemüsebrühe

2 kleine Zwiebeln 

Chayennepfeffer

etwas Öl

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Belugalinsen in Salzwasser ca. 30 Minuten bissfest kochen.

 

Die Spaghetti wie gewohnt al dente kochen. 

 

Zwiebeln in sehr feine Würfel schneiden. Den Grünkohl von der dicken Rispe schneiden und in breite Streifen schneiden. Den Granatapfel entkernen. 

 

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig andünsten. Grünkohl zufügen und einen Deckel auf die Pfanne geben. Wenn der Grünkohl etwas zusammengefallen ist, Hafersahne und Brühe angießen und gut verrühren. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Chayennepfeffer, ggf. Salz und Pfeffer abschmecken. 

 

Pasta auf Teller geben, Grünkohl-Sauce darüber geben und 2-3 El Belugalinsen auf der Sauce verteilen. Zum Schluss mit den Granatapfelkernen bestreuen. 

 


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Sweet Sunday

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch, meine lieben Mit-Vaultierchen. Habt ihr Sonntagsrituale? Bei kinderlosen Menschen beinhaltet das ja meist Ausschlafen. Bei Eltern mit Teenagern vermutlich auch, denn die schlafen bekanntlich bis nachmittags und sind auch dann nur aus dem Bett zu kriegen, wenn man die Türschwelle mit dem Staubsauger misshandelt. 

 

Bei uns sieht der Sonntag so aus, dass der Mini die Regel "vor 9 Uhr stehen wir nicht auf" zu befolgen hat. Da hält er sich auch ganz vorbildlich dran. Und weckt mich i.d.R. Punkt 9 Uhr. Wenn ich nicht eh schon wach bin, denn meine innere Uhr hat es schon längst aufgegeben, mich ausschlafen zu lassen. Da ich aber zumindest Axel manchmal in den Genuss kommen lassen möchte, ein bisschen länger zu schlafen, frühstücken wir doch meist eher gegen 10 Uhr. Und bis dahin bin ich dann schon immer fast verhungert. Daher ist unser Sonntagsfrühstück auch meist etwas üppiger. Oft gibt es dann Rührtofu, weil ich gerne herzhaft frühstücke. Aber hin und wieder packt mich die Lust auf etwas richtig Süßes. Und dann gibt es Pancakes. Immer mit Mandelmus, immer mit Obst. Damit es wenigstens etwas gesund ist. Heute kam, statt des sonst üblichen Ahornsirups, Erdbeersauce oben drauf. Auch eine absolut fantastische Kombination. 

Wie genießt ihr eure Pancakes?

 

Pankcakes 

Zutaten (ca. 12 Stück):

1/2 Kaffeetasse Dinkelmehl

1/2 Tasse Pflanzendrink (heute mal Hafer)

1 El neutrales Öl 

1 Tl Backpulver

1 Tl Apfelessig 

2-3 El Vanillezucker 

 

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem zähflüssigen Teig vermengen. Er sollte nicht zu flüssig sein! 

Eine Pfanne erhitzen und pro Pancake 1 EL Teig in die Pfanne geben (in meine Pfanne passen so ca. 3-4 Pancakes). Wenn der Teig anfängt, Blasen zu schlagen, den Pancake wenden. 

Wenn ihr eine gute, beschichtete Pfanne habt, braucht ihr auch kein zusätzliches Öl zum Backen der Pancakes. Ansonsten natürlich etwas Öl in die Pfanne geben vorher. 

Pancakes auf Teller stapeln und nach Lust und Laune mit Obst, Nussmuss, Ahornsirup, Agavensirup, Fruchtpüree oder wonach euch der Sinn steht belegen. 

 

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Kartoffeln? Das kommt mir spanisch vor

Ich persönlich bin kein Freund der Beilagen-Kartoffel. Ich finde sie einfach langweilig. Gibt ja Menschen, die können Kartoffeln einfach pur genießen, einfach mit ein bisschen Salz. Ich mag das nicht. Salzkartoffeln als Beilage geht nur, wenn diese Kartoffeln in Sauce schier ertränkt werden und dann ordentlich durchgematscht. 

 

Toll an der Kartoffel ist aber, dass sie enorm vielseitig ist. Jede andere Kartoffelvariante finde ich nämlich total lecker. Pommes, Puffer, Pü, Bratkartoffeln, Ofenkartoffeln, Kartoffelsuppe... lecker!

 

Beim Stöbern auf Pinterest bin ich auf eine Variante gestoßen, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Allerdings war mir die Zubereitung in dem dortigen Rezept echt zu umständlich. Ich bin ja immer der Meinung, es geht auch einfacher und schmeckt dann trotzdem gut ;-) Daher habe ich das ganze Konzept und Rezept etwas auf Vaultier modifiziert. Und das Ergebnis war echt lecker. Hier also meine Rezept-Variante von "Spanischen Kartoffeln". Bei uns waren die Kartoffeln tatsächlich die Hauptkomponente des Gerichts, aber natürlich kann man sie auch einfach als Beilage genießen und noch ein bisschen was "drumherum" machen, wenn man denn möchte. Uns reichten grüne Bohnen dazu. Sättigend, günstig, sehr lecker. Keep it simple ;-)

Spanische Kartoffeln

Zutaten: 

1 kg kleine Kartoffeln 

200 g Mandeln 

2-3 Knoblauchzehen 

1 Tl geräuchertes Paprikapulver

2 Scheiben Weißbrot (ohne Rinde)

ca. 100 ml heißes Wasser

Salz, Pfeffer

Olivenöl zum Braten

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln putzen und vierteln. Eine große, breite Auflaufform oder Fettpfanne mit Olivenöl auspinseln und Kartoffeln darin verteilen. Mit etwas Olivenöl beträufeln. Salzen, pfeffern und gut vermengen. 

 

Knoblauch hacken. Mandeln hacken. In einer Pfanne mit etwas Öl Mandeln und Knoblauch goldbraun anrösten. Auf einen Teller geben und etwas auskühlen lassen. 

 

Weißbrot zerrupfen. In der Pfanne nochmals Olivenöl erhitzen (ca. 3-4 El). Das gerupfte Weißbrot darin goldbraun anrösten. Zusammen mit den Mandeln, Knoblauch, dem geräucherten Paprikapulver, etwas Salz und Pfeffer sowie dem heißen Wasser in einer Küchenmaschine (oder mit dem Pürierstab) zu einer homogenen Masse mixen. 

 

Die Mandelmasse auf den Kartoffeln verteilen. Etwas heißes Wasser zusätzlich zu den Kartoffeln gießen, sodass der Boden der Form gerade bedeckt ist. Die Form mit Alufolie gut verschließen und ca. 30 Minuten bei 220° C im Ofen garen. 

 

Folie entfernen und die Kartoffeln durchrühren. Nochmal für ca. 15 Minuten ohne Folie in den Backofen geben. 

 


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Wenn Veganer Fleischhunger bekommen

Kennt wohl jeder Veggie, oder? Egal, ob Vegetarier oder Veganer, immer die Diskussion mit Mischköstlern: "Warum esst ihr Fleischersatz?" Äh, ja. Weil wir es können. Simple as that. 

 

Aber um eine etwas differenzierte Antwort zu geben: Ich persönlich esse Fleischersatz dann und wann, weil ich nicht vegan geworden bin, weil mir Fleisch nicht schmeckt. Ganz ehrlich, ich fand Fleisch immer lecker. Ein leckerer Sonntagsbraten, ein medium gebratenes Steak, lange geschmortes Gulasch... einfach nur lecker. Streite ich gar nicht ab. Würde ich nie leugnen. Aber im Laufe meines Weges verknüpfe ich mit diesen Gerichten eben nicht nur ein leckeres Geschmackserlebnis, sondern bin mir um die Tragweite dessen bewusst, was mein Essen für Folgen hat. Ich habe gelernt, sprichwörtlich über meinen eigenen Tellerrand zu blicken. Und noch viel weiter. Und wenn ich heute Fleisch auf einem Teller sehe, sehe ich kein Subjekt mehr, kein Ding. Sondern ein totes Lebewesen. Ein gequältes, zu früh gestorbenes Tier. Ich habe die Zahlen der Ressourcen-Verschwendung im Kopf, die nötig ist, um dieses Tier zu ernähren. Ich weiß um die enorme Umweltbelastung, die unsere Tierhaltung mit sich bringt. Und dieses Wissen verdirbt mir den Appetit darauf. 

 

Nichtsdestotrotz mag ich den Geschmack von Fleisch. Und weiß auch, dass man ihn nie zu 100% kopieren kann. Nun ist aber unser Geschmack erlernt, anerzogen und trainiert. Und wie alles, was man erlernt, kann man auch umlernen. Das ist nicht immer einfach, das gebe ich zu. Aber es ist möglich, seinen Geschmack bewusst zu trainieren. Man muss sich einfach mal trauen, etwas Neues auszuprobieren. Und nicht beim ersten Fehlversuch wieder aufgeben. 

 

Ich habe mich durch viele Sorten Fleischersatz probiert. Manche schmecken gut, manche schmecken so überhaupt nicht. Manche schmecken sogar täuschend echt inzwischen, das muss sogar Axel hin und wieder zugeben. Inzwischen - wie schon mal erwähnt - habe ich immer seltener Lust auf Fleischersatz. Aber hin und wieder packt mich die Lust auf eine Kindheitserinnerung oder ein Gericht, dass ich früher gerne gegessen habe. Und dann schaue ich, wie ich das Gericht umsetzen kann. 

 

Neulich habe ich mich an einem tollen Rezept für ein Schoko-Kirsch-Gulasch versucht. Das gab es früher bei mir immer mit Rindergulasch. Heute nehme ich Seitan als Fleischersatz und erziele damit ziemlich gute Ergebnisse. 

Schoko-Kirsch-Gulasch mit Seitan

Zutaten: 

500 g Seitan am Stück 

1 große Zwiebel 

1 Knoblauchzehe

2 Beutel Schmorgewürz (z.B. von Sonnentor)

20 g Bitterschokolade (99% Kakao)

2 El Schwarzkirschmarmelade 

1 El Tomatenmark

1 l Gemüsebrühe (oder 800 ml und 200 ml trockener Rotwein)

2 El Sojasauce 

Bratöl

 

Zubereitung:

Seitan in Gulasch-große Würfel schneiden. Zwiebel in Würfel hacken. Knoblauch fein hacken. 

 

In einen großen Topf das Öl erhitzen und das Seitan anbraten, bis es bräunt. Zwiebeln zufügen und weiterbraten, bis auch Zwiebeln bräunen. Es sollte sich ein schöner Satz auf dem Boden bilden, aber nichts anbrennen. Knoblauch zufügen und kurz mitbraten. Tomatenmark einrühren und mit der Brühe ablöschen. Sojasauce zufügen. 

 

Schokolade zum Gulasch geben und Marmelade einrühren. Die Schmorgewürz-Beutel zugeben und mit geschlossenem Deckel mindestens 30  Minuten schmoren. Gewürz-Beutel entfernen. 

 

Dazu schmecken Knödel oder Spätzle. 


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Deluxe-Version von Reismitscheiß

Es ist immer wieder schwierig, etwas auf den Tisch zu bringen, das wir alle mögen. Fion und Axel sind Mischköstler, das macht es eh manchmal etwas schwierig. Ich für meinen Teil könnte inzwischen entspannt auf Fleischersatz verzichten und hätte noch dazu eine Riesendatenbank und etliche Kochbücher voll  mit Rezepten, die ich gerne mal testen möchte. Noch dazu habe ich tausend Ideen im Kopf. Ich könnte mir locker 2 Jahre lang jeden Tag ein anderes Gericht kochen, ohne zweimal dasselbe zu essen. Aber - leider, leider - muss ich immer wieder Rücksicht nehmen auf meine zwei Lieblingsmenschen. Und selbst die haben nochmal unterschiedliche Geschmäcker. Fion mag Reis, Axel findet ihn blöd. Axel mag Kartoffeln, die findet Fion nicht lecker. Nur Nudeln mögen beide. Nun ist mein Sohn ziemlich wie ich und ich liebe Reis auch. Manchmal zieht Axel dann einfach den Kürzeren. So wie bei diesem Gericht. 

 

Ich könnte - wie Fion übrigens auch - Reis einfach pur essen. Oder nur mit Sojasauce (Fion mit süß-saurer). Das wäre dann aber schon sehr spartanisch. Ich probiere auch total gerne neue Reissorten aus. Ich liebe roten und schwarzen Reis. Mini und ich sind beide ganz versessen auf guten Basmatireis. Und neulich hatte ich in einer Abo-Box dann diesen geräucherten Reis. Der musste natürlich getestet werden. Ich fand ihn einfach bombastisch. Fion dagegen war entsetzt. Klares Statement: Den bitte nie wieder. Jedenfalls nicht für Fion. 

 

Fion bekam dazu aber auch nicht das geniale Blumenkohl-Wokgemüse. Sondern seinen geliebten Brokkoli und Stäbchen. Natürlich mit süß-saurer Sauce. Ohne die geht nix mit Reis. 

 

Dieses Gericht ist ein super Beispiel dafür, dass es nur wenige Zutaten und wenige Handgriffe braucht, um ein tolles Geschmackserlebnis zu zaubern. 

Würziger Blumenkohl-Wok

Zutaten: 

1 Blumenkohl 

3 Lauchzwiebeln 

Saft von 1 Limette

1 walnusgroßes Stück Ingwer

1-2 El Sojasauce

2-3 El Chili-Knoblauch-Sauce (z.B. von Bamboo Garden)

Bratöl 

 

Zubereitung:

Den Blumenkohl halbieren. Zunächst die großen Röschen abbrechen und diese dann in immer kleinere Röschen brechen, bis ihr Miniatur-Blumenkohl habt ;-)

 

Die Lauchzwiebel in Ringe scheiden und das Grün beiseite legen. Ingwer fein hacken.

 

In einem Wok das Öl erhitzen und den Blumenkohl bei starker Hitze ca. 4 -5 Minuten unter ständigem Rühren braten. Weiße Lauchzwiebelringe zufügen und und kurz mitbraten. 

 

Sojasauce und Limettensaft angießen und Ingwer zufügen. Nochmals 3 Minuten rührbraten. Chili-Knoblauchsauce zugeben und vermengen. Hitze minimieren und noch ca- 2-3 Minuten garen lassen. 

 

Mit Reis auf Tellern anrichten und mit den restlichen Lauchzwiebeln bestreuen. 

 


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Typisch ich oder Der Küchenunfall

Das ist mal wieder wirklich klassisch für meine Person. Ich bin so eine Chaotin mitunter in der Küche. Mein Kind muss sich möglichst immer weit weg von mir aufhalten, wenn ich rumexperimentiere. Denn so tolle Flüche lernt er  in der Schule vermutlich nicht. 

 

Heute wollte ich nach der Arbeit  "nur mal eben schnell" ein paar Apfel-Zimtschnecken zaubern. Hier ahnt man schon meinen ersten Fehler: Ich wollte backen. Das ist schon ziemlich riskant. Aber nun gut. Eigentlich fing auch alles total super an. Mein Hefeteig war so klasse geworden, dass ich es selber kaum glauben konnte. So fluffig, so geschmeidig, so absolut perfekt. Aber, wie heißt es so schön: Hochmut kommt vor dem Fall. Ab da ging es nur noch bergab. 

 

Ich wollte meinen perfekten Hefeteig ausrollen und nebenbei den Zucker in Margarine schmelzen. Versierte Bäckerinnen werden jetzt schon aufstöhnen. Zucker sollte man nicht "nebenbei" schmelzen. Das Zeug hat die Angewohnheit, ziemlich fix zu Karamell zu werden und dann anzubrennen. Aber soweit wollte ich es ja nicht kommen lassen. Während ich also voll des Eigenlobs meinen Hefeteig ausrollte, dämmerte mir bei der Hälfte des Prozesses, dass ich etwas vergessen hatte. Mehl auf die Arbeitsfläche zu streuen. Schon mal versucht, Hefeteig zu rollen, der auf der Arbeitsplatte festklebt? Nein? Lasst es. Es geht nicht. Als mir dieser Fehler dämmerte, roch ich meinen 2. Fehler. Den Zucker in der Margarine. Der inzwischen karamellisiert war. Aber zum Glück noch nicht angebrannt. Also Topf vom Feuer und Teig zu Ende ausgerollt. Passiert ist passiert, ich würde mir schon was einfallen lassen. Erstmal die Karamellmasse auf den Teig. 

 

Man ahnt es, es kam noch schlimmer. Na-TÜRLICH wird Karamell beim Auskühlen direkt fest. Ich hatte also eine harte Masse auf einem weichen, festgeklebten Teig, den ich vorhatte zu ROLLEN! Großartig, oder? Nicht wirklich, sag' ich euch. Egal, Augen zu und durch. Apfelwürfel auf den Teig geworfen und versucht, das Ding einzurollen. Was - man mag es ja schon vermutet haben - nicht so wirklich gut ging. Am Ende sah das Ganze aus wie ein schlimmer Unfall mit herausragenden Karamell-Splittern, zerrissener Oberfläche und seltsam deformiert. Da half es auch nicht sonderlich, dass ich zum Schluss nochmal Mehl drüber warf und es nochmal rollte. Um wenigsten die Form einer Rolle zu imitieren. 

 

So, da war er also, mein erster absolut perfekter Hefeteig und ich hatte ihn nach allen Regeln der Kunst versaut. Da stand ich also vor der Wahl: in die Tonne werfen oder versuchen, es zu backen? Bei mir wird bekanntlich nach Möglichkeit nichts weggeworfen, also habe ich den Teig zerschnitten, in eine Auflaufform gestopft und den Ofen angeschmissen. Irgendwas würde schon daraus werden. 

 

Nach 15 Minuten zwischen Hoffen und Bangen konnte ich mein Massaker probieren. Und jetzt werde ich es verstecken. Das Massaker gehört nämlich mir ganz allein und ich werde es mit niemandem teilen. Das ist der leckerste Küchenunfall, den ich je produziert habe. 

 

Ich lasse euch trotzdem mal die Anleitung dafür da, wie es hätte laufen sollen (wenn ich mal vorher drüber nachgedacht hätte). 

Apfel-Zimtschnecken

Zutaten:

Teig

75 g Margarine

250 ml Lupinenmilch

25 g Trockenhefe (oder auch frische)

75 g Agavensirup

1 Prise Salz

500 g Dinkelmehl

Füllung

2-3 kleine Äpfel

35 g Margarine

50 g Rohrohrzucker

1 Tl Zimtpulver 

 

Zubereitung: 

Die Lupinenmilch im Topf handwarm erhitzen und die Hefe einrühren. Margarine in Flocken und Agavensirup zufügen und umrühren, bis sich alles aufgelöst hat. 

 

Hefe-Milch-Mix zum Mehl geben und eine Prise Salz zufügen. Alles rasch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Teig abgedeckt mind. 30 Minuten bei 50° C und leicht geöffneter Tür im Backofen  gehen lassen. 

 

Äpfel nach Bedarf schälen und in feine Würfel schneiden. 

 

Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen. Margarine in einem Topf schmelzen und Zucker unter Rühren darin auflösen. Zimt zufügen. Teig mit Zucker-Zimt-Mix bestreichen. Apfelwürfel auf dem Teig verteilen. Teig vorsichtig aufrollen. 

 

Teig nun in ca. 2 Fingerbreite Scheiben schneiden. Diese entweder in eine Auflaufform geben oder auf ein Backblech legen. 

 

Bei 220° C ca. 10 Minuten goldbraun backen. Wer eine glänzende Oberfläche möchte, kann den Teig zusätzlich mit etwas Lupinenmilch bestreichen. 


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Walk... äh... eat like an egyptian

Da lobe ich kürzlich noch diesen wundervoll sonnigen, milden, freundlichen Herbst und jetzt guckt euch den Mist an: Grau, dunkelgrau, nass und vor allem KALT!! So schrecklich kalt. So eine Kälte, die sich durch die Klamotten schleicht, sich durch die Haut beißt und es sich immer Inneren des Körpers gemütlich macht und sich da ausbreitet bis in die Zehenspitzen. Bäh, das ist so furchtbar. Ich möchte meine Tage Tee trinkend in der Badewanne bei Duftkerzenschein verbringen und dann zum Schlafen in ein Bett mit 3 Decken und 5 Kissen, das in  einem Kaminzimmer steht, getragen werden (in einer kuscheligen Decke eingehüllt, in ein Flanell-Pyjama verpackt). Und essen möchte ich nur Suppen, bitte. Gut gewürzte, wärmende, sättigende Suppen. 

 

Ja, das wäre so in etwa meine Vorstellung von  meinem Dasein im Herbst/Winter. Jedenfalls, bis ich als Bär wiedergeboren werde eines Tages. Das wäre das optimale Leben für mich. Keine natürlichen Feinde, im Sommer essen und fortpflanzen und im Winter schlafen. Perfekt. Einfach nur perfekt. (Ja, klar, gäbe es den blöden Faktor Mensch nicht, der es Bären inzwischen ziemlich schwer macht. Aber lasst mich träumen.) 

 

Da beides momentan nicht realisierbar ist, konzentrieren wir uns auf die machbaren Teile meines Wunschtraums. Suppen! 

Ägyptische Linsen-Möhren-Suppe

Zutaten (2-3 Personen): 

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Möhren

150 g rote Linsen

1 walnussgroßes Stück Ingwer

500 ml Gemüsebrühe

je ca. 1/2 Tl Paprikapulver edelsüß, Cumin und gemahlener Koriander

150 g Sojajoghurt

1/2 Limette

2 Stängel frische Minze

etwas Öl

 

Zubreitung: 

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken.  Möhren groß raspeln. 

 

Zunächst die gehackte Zwiebel in etwas Öl andünsten, dann Ingwer, Knoblauch und Möhre zufügen und andünsten. Linsen zugeben und unterrühren. Brühe angießen und aufkochen lassen. 

 

Gewürze einrühren und ca. 20 Min. leise auf kleiner Flamme köcheln lassen. Sollte die Suppe zu sehr eindicken (zu Brei werden), etwas Brühe zugeben. 

 

Joghurt mit dem Saft der 1/2 Limette und gehackten Minzblätter verrühren. 

 

Suppe in Teller geben und mit Minz-Joghurt beträufeln. 

 

 


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Eat the rainbow

Von Anbeginn meiner Ernährungsumstellung begleitet mich eine Zeitschrift. Ich habe sie zwar nicht im Abo, aber nur, weil ich schon eine andere im Abo hatte und mir 2 dann doch zu viel sind. Letztlich kaufe ich sie mir aber doch fast jeden Monat wieder: Die slowly veggie. Dieses Foodjournal ist einmal schön. Ich finde dort jedes Mal Rezepte, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Inzwischen habe ich einen riesigen Berg auf Lager und immer noch nicht alles getestet, was ich ausprobieren wollte. Aber immer mal wieder stöbere ich darin herum und finde tolle Anregungen. Umso mehr noch heute, als noch damals, als ich anfing. Denn inzwischen bin ich neugieriger und "mutiger" geworden, was gewisse Zutaten und Kombinationen angeht. Noch vor 2 Jahren hätte ich das folgende Rezept zwar optisch ansprechend gefunden, aber als für zu exotisch für mich ausgeschlossen. Inzwischen lese ich derartige Rezepte mit großer Vorfreude, weil ich mir durch neu erlernte Kochen viele tolle Geschmacksnuancen erschlossen habe und es noch mehr liebe, als früher, bunt zu kombinieren. 

 

Dieses Gericht passt hervorragend zu den warmen Frühherbsttag oder meinetwegen auch Spätsommertagen, die wir gerade erleben. Es ist - obwohl es Pasta ist - herrlich frisch und leicht. Ok, nicht, wenn man 3 Teller davon isst. So wie ich. Dann liegt man auf der Couch und überlegt, wie man die Treppe ins Schlafzimmer hochkommt oder ob man sich einfach dem Fresskoma ergibt und auf dem Sofa neben der Katze schläft. Da ich aber eine leichte Allergie gegen unser Kuschelmonster habe, hatte ich die Wahl zwischen Erstickungstod oder qualvollem Treppenaufstieg. Da ich hier sitze und schreibe, wisst ihr, wie ich entschieden habe. 

 

(Auch hier habe ich mich - wie immer - nicht so ganz an das Rezept gehalten. Das Original findet ihr in der aktuellen Ausgabe der slowly veggie.)

Vollkorn-Pasta mit warmem Sojajoghurt und scharfem Spinat

Zutaten:

1 Granatapfel

30 g Haselnusskerne 

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1/2-1 Tl scharfes Paprikapulver

10 g Ingwer 

150 g Spinat

6 El ungesüßten Sojajoghurt

2 El Olivenöl 

Salz, Pfeffer

300 g Vollkorn-Pasta

2 El Bratöl

 

Zubereitung:

Haselnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten. Granatapfel in Spalten schneiden und die Kerne lösen (so mache ich das, geht am Besten, finde ich). 

 

Ingwer sehr fein hacken. Olivenöl, gehackten Ingwer, Paprikapulver, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und beiseite stellen. 

 

Pasta al dente kochen, abgießen und 1 Schöpfkelle Nudelwasser auffangen. 

 

Knoblauch und Schalotte fein würfeln. Bratöl erhitzen und Knoblauch und Schalotte darin andünsten. Spinat zufügen und rühren, bis Spinat zusammenfällt. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

 

Nudelwasser mit Sojajoghurt vermengen. Pasta zum Spinat in die Pfanne geben und Sojajoghurt angießen. Alles gut miteinander vermischen. 

 

Pasta auf Teller geben und mit gerösteten Haselnüssen und Granatapfelkernen bestreuen. 

 

 

 


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Zu blöd zum Backen

Da freut man sich, dass man als Produkttester ausgewählt wurde und ein tolles neues Backbuch vom Vebu testen darf und dann das...

 

Ehrlich, als mich die Nachricht vom Vebu erreichte, dass ich eine druckfrische Ausgabe ihres neuen Cakepop-Backbuches erhalten würde, um es mal zu "beschnuppern" und daraus ein bisschen zu backen und berichten, habe ich einen kleinen Luftsprung gemacht. Ich bin ja nicht so die Backfee und hatte die Hoffnung, in diesem Büchlein ein paar tolle Rezepte auch für Anfänger im Cake-Pop-Business zu finden. Neben ein paar anspruchsvolleren Rezepten, nachdem man sich rangetastet hat. 

 

Schon beim ersten Durchblättern stockte mir ein bisschen der Atem. So hübsche Bilder von so .... kunstvollen Cake-Pops. Mir schwante Übles. Beim ersten Überfliegen der Rezepte las sich das für mich dann so:

 

"Ok, ok, ... mh, hab' ich nicht... krieg' ich hier nirgendwo .... was zur Hölle ist das?? Mmmh, ok, kenn' ich nicht... hab' ich nicht, hab' ich nicht... what??" Griff zum Telefon, Mama angerufen (die Backqueen der Familie). 

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Oh, Baby, ich hab' dich so vermisst

Kennt wohle jede/r Veganer/in: Dieses eine Gericht, dass man irgendwie nicht adäquat nachgebastelt bekommt. Und man es so lange versucht, bis es dann doch endlich klappt. Und dann ist man so völlig aus dem Häuschen, dass man sich total überfrisst und komatös auf der Couch vor sich hinstöhnt und sich fragt, warum man den Treppenlift nicht schon längst hat einbauen lassen. 

 

Ja, so ging es mir neulich dann auch mal wieder. Kennt ihr diese Ofen-Baguettes? Die habe ich früher geliebt! Mein Favorit war immer Champignon. Ehrlich gesagt bin ich bisher gar nicht auf die Idee gekommen, das vegan nachzubauen. Bis Axel neulich sagte, dass er mal wieder Lust auf Baguettes hätte. Von dem Moment an ging mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Und ich musste es einfach machen. 

 

Im Nachhinein frage ich mich, was zur Hölle mich so lange davon abgehalten hat, das zu machen! Es war so unverschämt einfach und so nah am Original wie eigentlich keins der "nachgebastelten" Rezepte aus Mischkostzeiten. Es war einfach, schnell und lecker. Und - behaupte ich jetzt mal ganz frech - vermutlich sogar etwas gesünder, als das Original aus der Tiefkühltruhe. 

Champignon-Bistro-Baguette

Zutaten:

1/2 Ciabatta-Baguette

200 g Champignons

2 Tl Mandelmus oder Cashewmus

1 El Hefeflocken

100 ml Gemüsebrühe

1 Zwiebel

gehackte Petersilie

50 g veganer, geriebener Käse

etwas Bratöl 

 

Zubereitung: 

Pilze fein würfeln. Zwiebel fein würfeln. Gemeinsam in etwas Öl in einer Pfanne andünsten. 

 

Mit Gemüsebrühe ablöschen und Nussmuss einrühren. Aufkochen und Hefeflocken einrühren. Kurz köcheln lassen, bis Sauce stark eingedickt ist. Petersilie unterheben.

 

Ciabatta-Baguette längs aufschneiden und auf ein Backblech legen. Mit der Champignon-Masse belegen. Mit veganem Käse bestreuen und bei 200° C im Ofen überbacken (ca. 10 Minuten). 


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Special guests

Ich mag es, Gäste zum Essen zu haben. Ihr auch? Leider kommt das bei uns irgendwie viel zu selten vor, finde ich. Nun bin ich gar nicht so der Typ, der einen großen Freundeskreis hat, der dann auch ständig bei mir ein und aus geht. Und Axel ist nicht anders. Unsere sozialen Kontakte sind in der realen Welt recht eng begrenzt und sehr ausgewählt. Das beißt sich ein bisschen mit meinem Wunsch, viel öfter Gäste zum Essen im Haus zu haben, aber nun denn. Man kann nicht alles haben. 

 

Neulich war meine Mama mal wieder zum Essen bei uns. Das werden wir jetzt auch mal ins feste Programm aufnehmen, denn es war - wie immer - ein sehr schöner Abend. Und so bietet sich mir auch mal die Gelegenheit, regelmäßig etwas "besonderer" zu kochen und zu experimentieren. 

 

Für diese Gelegenheit habe ich mich mal wieder von der Slowly Veggie inspirieren lassen. Meine Mama hatte mir zum Geburtstag einen Spiralschneider geschenkt und den musste ich endlich mal ausprobieren. Und bei der Gelegenheit konnte auch gleich der Mini mal wieder mitkochen. Das liebe ich ja, mit meinem Zwerg (der inzwischen gar nicht mehr so zwergig ist leider) in der Küche zu stehen. Ja, das macht oft Chaos und kostet mehr Zeit. Aber für mich ist es total wichtig, dass Fion früh lernt, sich mit seiner Nahrung auseinander zu setzen und auf lange Sicht später ein Erwachsener wird, der nicht nur Nudeln mit Ketchup kochen kann. 

 

Fion hat also mit dem Spiralschneider die Zucchini "bearbeitet" und ich in der Zeit den Rest vorbereitet. War eine tolle Teamarbeit und das Ergebnis war sehr sehenswert, finde ich. Und geschmacklich einmalig. 

Zucchini-Spaghetti in Ingwer-Kokos-Sauce mit Orangen-Dill-Salz

Zutaten: 

2 Orangen, Bio, Schale unbehandelt

4-6 Stängel Dill

1 Tl Meersalz, grob 

60 g Pinienkerne

2 Knoblauchzehen

1 kleine Schalotte

40 g Ingwer

4 El Olivenöl

400 ml Kokoswasser

300 ml Hafersahne

Salz, Pfeffer

800 g Zucchini

4 El Olivenöl

2 El Walnussöl

 

Zubereitung:

Orangenschale einer Orange in feinen Zesten abziehen. Dillspitzen abzupfen. Mit dem Meersalz im Universalzerkleinerer oder im Mörser Dill und Orangenschale fein zermahlen. 

 

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten. Ca. 1/3 beiseite stellen. Knoblauch und Schalotte sehr fein hacken. Ingwer sehr fein hacken bzw. auf einer Ingwerreibe reiben. Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen. Darin Schalotte, Ingwer und Knoblauch andünsten. 

 

Kokoswasser und Hafersahne angießen, Pinienkerne zufügen. Aufkochen und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und pürieren. Wieder auf den Herd stellen und ca. 5 Min. bei großer Hitze offen kochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es feiner mag, kann die Sauce durch ein feinmaschiges Sieb geben. 

 

Die Zucchini mit einem Spiralschneider oder Sparschäler in "Nudeln" schneiden. Zucchini-Nudeln in die Sauce geben. Walnuss- und Olivenöl vermengen und unter die Zucchini-Nudeln heben. 

 

Auf Teller geben und mit Orangen-Dill-Salz sowie restlichen Pinienkernen bestreuen. 


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Sonne auf dem Teller

Ist bei euch aus so usseliges Wetter? Wir haben hier schönstes Aprilwetter. Im Spätsommer. Sinnflut-Regen gefolgt von strahlendem Sonnenschein, Hagelschauer und Gewitter bei unter 10° C und dann - zack - von jetzt auf gleich wieder Sonne und über 20° C. Und dabei soll man dann nicht krank werden. Schlimm, schlimm. Da weiß man gar nicht, was man anziehen soll. 

 

 

Und was man kochen soll, auch nicht. Morgens denkt man sich noch "Oh, schönstes Grillwetter". Nachmittags überlegt man, ob man die Heizung anstellt und Sauerkrauteintopf aufsetzt. Abends schwankt man zwischen Kürbissuppe und Gazpacho. 

 

Daher hier mal eine Kompromiss-Suppe. Warm, aber sommerlich. Sättigend, aber nicht beschwerend. Und im Falle, dass es dann doch unerwartet über 30° C warm wird, kann man diese Suppe auch einfach kalt essen. Und egal, ob draußen Regen oder Sonnenschein, die Suppe sorgt mit ihrer tollen Farbe für sonnige Momente am Tisch. Eine Allrounder-Lösung für alle Wetterlagen quasi. 

 

Die Kombination aus Paprika und Nektarine mag erstmal abgefahren klingen, vereint sich aber so absolut harmonischen Genussmomenten. 

Paprika-Nektarinen-Suppe

 

Zutaten:

1 kg Paprika (3 gelbe, 2 rote)

1 weiße Zwiebel

2 große Nektarinen

600 ml Gemüsebrühe

1 Tl Agavensirup

Salz, Pfeffer

100 g Räuchertofu

2 El Hafersahne 

1/2 Bund Schnittlauch

 

Zubereitung:

Paprika in grobe Würfel schneiden. Zwiebel würfeln. Nektarinen entsteinen und würfeln. 

 

Alles zusammen mit der Gemüsebrühe aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Suppe pürieren und mit Agavensirup, Salz und Pfeffer würzen. Weitere 10 Min. köcheln lassen. 

 

Räuchertofu fein würfeln und mit der Hafersahne zu einer festen Creme pürieren. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und unter die Masse heben. 

 

Suppe auf Teller geben. Mit einem angefeuchteten Löffel Nocken aus der Tofumasse ausstechen und in die Suppe geben. 

 


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Supergesund und so

Durch ein kleines Tauschgeschäft - ich liebe übrigens Tauschgeschäfte!! - habe ich das tolle Kochbuch von Deliciously Ella bekommen. Es handelt sich um ein Clean-Eating Kochbuch. Ella hat ihre Krankheit durch eine strikte Ernährungsumstellung in den Griff bekommen. Wie, was und warum, wieso, weshalb erfahrt ihr am besten von ihr auf ihrem Blog oder in ihren Büchern, darauf möchte ich hier gar nicht näher eingehen. Das Lebensmittel am besten frisch und wenig verarbeitet auf den Tisch kommen, Zucker und Fett wenig genossen werden sollten und bestimmte Lebensmittel wertvoller sind, als andere, ist ja im Großen und Ganzen allen bekannt ;-) Ich selber bin durchaus ein Fan von gesunder Clean-Eating Küche. Ich bin aber ein ebenso großer Fan von Pommes mit fett Mayo (oder Erdnuss-Sauce, das müsst ihr mal probieren, geilo). 

 

Hin und wieder reizt es mich dann aber doch, jenseits der Vaultier-Küche auch mal so richtig in die Vollen zu gehen. Mal wieder mehr Zeit in ein Gericht zu investieren und total stolz auf das Ergebnis zu sein. Daher zeige ich euch heute die beiden von mir ausprobierten Gerichte aus dem Kochbuch von Ella, die mich direkt angesprungen haben und die ich unbedingt sofort ausprobieren wollte. 

 

Das erste war 

Gnocchi mit Erbsenpesto

(da ich das Rezept nicht 1:1 übernehme, tippe ich es hier ab)

Zutaten:

150 g TK-Erbsen (oder frische, wenn ihr habt)

1 Bund Basilikum 

120 g Paranüsse

8 El hochwertiges (!) Olivenöl

2 El Olivenöl mit Orange (meine Ergänzung, schmeckt bombastisch dazu!)

3 Tl Hefeflocken

 

1 kg mehlig kochende Kartoffen

3 El Apfelmus (ungesüßt!)

400 g Buchweizenmehl 

Salz und Pfeffer 

 

Zubereitung:

Erbsen in einen Topf geben und mit kaltem Wasser gerade so bedecken. Wasser aufkochen und Erbsen ca. 3 Minuten köcheln lassen. Abgießen. Basilikumblätter, Olivenöl, Paranüsse und Erbsen in der Küchenmaschine fein pürieren. Evtl. etwas Wasser zufügen, wenn es zu dick ist. Nährhefe unterrühren.

Ich habe leider keine große, leistungsstarke Küchenmaschine (Notiz an mich: Kauf endlich eine!) und habe die Nüsse zunächst im kleinen Häcksler gemahlen und dann alles mit dem Pürierstab zerkleinert. Ging, ist aber aufwändig. Freut euch, wenn ihr eine Küchenmaschine habt, die das für euch in einem Arbeitsgang erledigt. 

 

Kartoffeln schälen und vierteln. Wie gewohnt kochen (ca. 20-30 Minuten), bis sie gar sind. Kartoffeln abgießen und etwas abkühlen lassen. Zusammen mit dem Apfelmus, Salz und Pfeffer mit einem Kartoffelnstampfer zerdrücken. Wer eine Kartoffelpresse hat - Glückwunsch! -, kann die Kartoffeln erst pressen und dann mit den anderen Zutaten vermengen. Die entstandene Masse sollte möglichst glatt sein. 

 

Jetzt das Buchweizenmehl unterheben und alles glatt verkneten. Etwas Mehl auf die Arbeitsplatte streuen und den Teig in 4-5 Stücke teilen. Jeweils eine Teigrolle formen und hiervon kleine Stücke schneiden. Die Stücke mit den Zinken einer Gabel leicht platt drücken. Macht die Stücke nicht zu groß, meine ersten Gnocchi waren ganz schöne Brummer und ziemlich wuchtig im Mund. 

 

Wasser in einen Topf aufkochen und die Gnocchi portionsweise zufügen. Nach wenigen Minuten schwimmen die Gnocchi oben. Dann abschöpfen und mit dem Pesto servieren. 

 

Ungekochte Gnocchi können gut im Kühlschrank für den nächsten Tag verwahrt werden oder sogar eingefroren werden. 

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Immer der Nase nach

Ich habe euch ja eben meinen letzten Einkauf bei dem Onlineshop boutique-vegan.de vorgestellt. Dort hatte ich mir 2 Dosen Seitan in Streifen bestellt, einfach mal aus Neugierde. Und eine interessante Erfahrung gemacht. Wie so oft im Leben trügt manchmal der erste Eindruck. In diesem Falle der Eindruck, den meine Nase von dem Inhalt der Dosen hatte. Bzw. die Nase meiner Katze. 

 

Ich öffnete die Dose und mein erster Gedanke war "Uuuääähhh!" mit entsprechendem Gesichtsausdruck. Der erste Gedanke meiner Katze war scheinbar "Oh, geil! Mama macht mir vor der Zeit Futter auf!", denn unsere Dicke kam direkt angetapst. Sie kriegt nur in Ausnahmefällen Nassfutter (weil sie eh immer nur den Saft abschlabbert und den Rest verschmäht), muss aber der Meinung gewesen sein, es wäre ein Feiertag oder so. Denn der Inhalt der Dose roch tatsächlich verdächtig nach Katzenfutter. Ich war ernsthaft drauf und dran, den Versuch damit zu kochen von Anfang an als gescheitert zu betrachten. Aber ich bin ja ziemlich mutig manchmal. 

 

Und Mut wird nicht selten belohnt. Das Ergebnis war richtig lecker! 

Zwiebel-Seitan-Geschnetzeltes 

Zutaten: 

2 Dosen Seitan in Streifen (gerade ausverkauft scheinbar, aber von dieser Firma)

2 große Zwiebeln

1 Packung Hafersahne

6 El Sojasauce

1/2 Tl liquid smoke (optional)

2 Beutel Gewürz-Pyramide für Schmorgerichte von Sonnentor

Pfeffer, frisch gemahlen 

Bratöl

 

Zubereitung:

Seitan gut abtropfen lassen und die Streifen nochmal längs halbieren.  die Zwiebeln in feine Streifen schneiden. 

 

Öl in der Pfanne erhitzen und zunächst die Seitanstreifen goldbraun anbraten. Zwiebeln zufügen und mitbraten, bis sie ebenfalls leicht bräunen. 

 

Sojasauce, Hafersahne und liquid smoke zufügen und gut vermengen. Die Gewürz-Pyramiden in die Sauce geben und das Gericht mit Deckel gut 20 Min. leise köcheln lassen. Pyramiden entfernen und ggf. noch etwas Wasser zufügen, falls es zu sehr angedickt sein sollte. Mit Pfeffer abschmecken. 


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Let's go shopping

Als ich anfing, mich mit veganer Lebensweise und vor allem veganen Lebensmitteln auseinander zu setzen, dachte ich erstmal: "Total super, jetzt nimmst du erstmal schön die 3-5 hartnäckigen Kilos ab, die dich schon lange nerven. Denn jetzt kannst du ja eigentlich nichts mehr essen." Soweit, so falsch gedacht. In den letzten paar Jahren hat sich auf dem veganen Lebensmittelsektor so einiges getan. Ich tätigte meinen ersten veganen Einkauf zunächst einmal im Netz, da ich im Zutatenlisten-lesen noch nicht so bewandert war, von einigen "Fallen" wusste, aber sicher sein wollte, dass mein erster Einkauf auch wirklich "clean" ist. Später habe ich dann meine ersten Schritte im Supermarkt gemacht und musste Einkaufen für mich völlig neu erlernen. Das im Grunde anstrengendste war es, ständig Zutatenlisten lesen zu müssen. Und völlig entsetzt festzustellen, wo überall Milch und Konsorten lauern. Ähm, ist Sorbet nicht eine Fruchteissorte, also, im Grund nur Frucht pur. Was, bitte zur Hölle, hat da Milchpulver drin zu suchen? Was soll das denn? Brot ist nicht automatisch vegan? Aha!?! Paprika-Chips enthalten Wild. Ooooo-kay, verstehe. 

 

Nach einigen Fehlgriffen, viel Hilfe und Rat im Netz und neu erworbenem "Fachwissen" ist der Einkauf für mich wieder wie Atmen. Im Grunde selbstverständliche Routine. Ich weiß, wo ich was finde (hier in der Kleinstadt leider nicht alles, was ich gerne hätte) und wofür ich es verwenden kann. 

 

Und ich beobachte mit Freude, wie stark sich in der kurzen Zeit meines Pflanzenesser-Daseins der Markt weiter verändert hat. Wie viele Produkte hinzugekommen sind und wie schnell sich der vegane Markt aus dem Abseits langsam in die Mitte bewegt. Kritisch - wie viele von uns - sehe ich die zunehmende Masse der Fleisch-Firmen, die nun auf den veganen Sektor drängen und die kleinen veganen Hersteller im Supermarkt ins Aus bugsieren. Anfangs dachte ich noch: "Hey, gar nicht so verkehrt. Mit bekannten Firmen gibt es vermutlich einen Anreiz für Nicht-Veggies, es einmal zu probieren." Denn schließlich sollten Rügenwald und Co. ja wissen, wie man leckere Wurst macht. Und wenn die meinen, sie können das auch vegan, dann ist das doch gar nicht so übel, oder? Denn jedes Tier, das weniger geschlachtet und gegessen wird, ist doch ein Fortschritt, oder nicht?

 

Ja. Wäre es. Wenn diese Firmen tatsächlich weniger schlachten würden. Tun sie aber nicht. Zwar sinkt die Zahl der verzerrten Fleischmasse derzeit in Deutschland, dafür exportieren wir inzwischen 15% mehr Fleisch ins Ausland. Es wird also tendenziell eher mehr geschlachtet, als je zuvor. 

 

Inzwischen versuche ich, möglichst nicht von Firmen wie Rügenwalder und Co zu kaufen. In höchst seltenen Fällen landet es in meinem Einkaufskorb, das gebe ich zu. Das liegt zum einen an der doch sehr beschränkten Auswahl in unserer Stadt, zum anderen daran, dass z.B. meine beiden Mischköstlerjungs die Sachen dann doch leckerer finden meist. Und da die zwei schon viel Rücksicht auf meine Ernährung nehmen und ziemlich anstandslos alles essen, was ich ihnen vorsetze, greife ich in seltenen Fällen halt zu Dingen, von denen ich weiß, dass sie ihnen besser schmecken als Körner oder Tofu ;-) 

 

Wo eure Grenze ist und was ihr kauft, bleibt ganz euch überlassen. Ich bin nur immer der Meinung, nur wer über ausreichend Wissen verfügt, kann eine freie Wahl treffen. Daher stelle ich euch heute meine drei hauptsächlichen Einkaufsquellen vor, die ich recht regelmäßig frequentiere. 

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There's no life without Knoblauch

Da konnten meine lieben Kollegen echt froh sein, dass ich diese Suppe im Urlaub genossen habe. Hätte ich am nächsten Tag arbeiten müssen, hätten wir in der Praxis sicher kostenlose Vollnarkosen durch Anatmung anbieten können. Die hat es ganz schön in sich. Schmeckt aber so fantastisch, dass man die 3 Tage Knoblauchatem gern in Kauf nimmt. Ladet einfach alle Leute zum Essen ein, mit denen ihr in den darauffolgenden Tagen nähren Kontakt habt oder esst sie am Freitagabend und verbringt das Wochenende gechillt und einsam auf der Couch. Hat doch auch was, so ein ruhiges Wochenende ohne Sozialkontakte ;)

 

Nein, im Ernst. Die Suppe hat zwar ordentlich Knoblauchwums, aber interessanterweise stinkt man am nächsten Tag nicht so stark, habe ich festgestellt. Das könnte daran liegen, dass ich frischen Knoblauch verwendet habe, der weniger zu Geruchsbelästigung führt angeblich. Was gegen Knoblauchmief am Morgen auch hilft: Auf nüchternem Magen einen großen Schluck Pflanzenmilch trinken, am besten eine etwas fettreichere Sorte wie Sojamilch oder Lupinenmilch. Oder einen El frische Petersilie kauen. Das neutralisiert den Knoblauchatem schon imens. 

 

Ich bin über das Rezept für die Suppe in der letzten Ausgabe des Veggie-Journals gestoßen. Schon letztes Jahr hatte ich auf meiner Facebookseite eine ähnliche Suppe gepostet. Das Rezept findet ihr hier. Meine Suppe wurde mit Weißbrot gemacht. Das Rezept aus dem Veggie-Journal verzichtet darauf und setzt stattdessen auf deutlich mehr Öl, als meine Rezeptvariante. Ich war neugierig, ob ich damit ein ähnlich cremiges Ergebnis erziele, wie mit meinem Rezept, wo das Brot die Bindung übernimmt. Ihr könnt euch also aussuchen, ob ihr lieber eine lowcarb-Variante (Variante des Veggie-Journals) oder eine lowfat-Variante (meine Variante) ausprobieren möchtet. 

 

Ausprobieren solltet ihr die Suppe auf jeden Fall! Sie ist einfach köstlich. Ich habe mir die Freiheit genommen, das Rezept aus dem Veggie-Journal ein wenig zu variieren. Ich hatte noch Mangold aus der Biokiste und da auch meine Suppe letztes Jahr mit Mangold getoppt wurde, habe ich das auch dieses Jahr getan und auf den Safran, der im Rezept angegeben war, habe ich verzichtet. Ebenso habe ich den Sherry im Rezept durch Portwein ersetzt und die Mandeln nicht geröstet. Wer den Geschmack der Mandeln noch intensivieren will, sollte diese vorher in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten. Im Rezept des Veggie-Journals wird das Wasser erst zum Schluss nach und nach zugefügt. Wer einen Hochleistungsmixer hat - wie ich - kann aber einfach alle Zutaten direkt mixen. Ich spare mir ja gerne unnötige Arbeitsschritte. Weil Vaultier und so ;) 

 

Die Variante aus dem Veggie Journal war übrigens wunderbar cremig. Ich hätte nicht gedacht, dass sie ohne Brot doch so dickflüssig und samtig wird. 

 

Ebenfalls im Veggie-Journal fand ich ein Rezept für ein köstlich aussehendes Damper-Brot. Dies ist ein australisches Buschbrot, dass mit wenigen Zutaten zu einem absolut köstlichen Ergebnis führt. Es ist eigentlich vegetarisch, lässt sich aber problemlos vegan variieren. Und es ist so einfach zu machen, dass man es auch spontan backen kann, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt. 

 

Kalte Mandel-Knoblauch-Suppe mit Mangold

Zutaten: 

200 g blanchierte Mandeln

150 ml mildes, hochwertiges Olivenöl

3-4 frische Knoblauchzehen (je nach Größe und Geschmack)

2 Tl weißer Balsamico

2 Tl Rosé Portwein (optional) 

1 Tl Salz

Pfeffer

400 ml Wasser

1 Bund bunten Mangold

Kräutersalz

 

Zubereitung: 

Ohne Hochleistungsmixer: Knoblauch schälen und klein schneiden. Zusammen mit den Mandeln, Olivenöl, Essig, Portwein, Salz und Pfeffer im Mixer oder der Küchenmaschine fein pürieren. Während des Mixens langsam 400 ml kaltes Wasser zugießen. 

 

Mit Hochleistungsmixer: Knoblauch schälen, alle Zutaten inkl. Wasser in den Mixer geben und auf höchster Stufe 1 Minute fein cremig pürieren. 

 

Suppe für mindestens 2 Stunden kalt stellen vor dem Servieren. 

 

Bevor die Suppe serviert wird, Mangoldgrün von den Stielen schneiden. Stiele in nicht zu große Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Mangoldgrün in Streifen schneiden und zufügen. Zusammenfallen lassen und mit etwas Kräutersalz würzen. Abkühlen lassen, bis der Mangold lauwarm ist. 

 

Suppe in Teller füllen und mit dem Mangold belegen. 

 

Damper-Brot

Zutaten: 

500 g Mehl

300 ml kalte Sojamilch, ungesüßt

100 g geröstete und gesalzene Macadamianüsse

20 g weiche Margarine (Alsan)

2 Lauchzwiebeln

4 Tl Weinsteinbackpulver

1 Tl Salz

 

Zubereitung: 

Mehl, Sojamilch, Margarine, Backpulver und Salz mit den Händen zügig zu einem glatten Teig kneten.  (Lt. Veggie Journal Rezept mit dem Handrührgerät, aber das klappt überhaupt nicht, mit den Händen geht es deutlich besser und schneller.) Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, sonst noch etwas Mehl einarbeiten. 

 

Den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Lauchzwiebelringe und Macadamianüsse in den Teig kneten. 

 

Teig auf ein Backblech legen und einen Brotlaib formen. Mit etwas Wasser bepinseln und bei 200° C ca. 30-40 Min. goldbraun backen. 

 


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Inka Lasagne

Oder waren es die Mayas, die Quinoa schon vor Urzeiten gegessen haben? Wenn sie gerade mal keine Menschenopfer im Tempel dargebracht haben? Nun, wem auch immer wir das Pseudo-Getreide letztlich zu verdanken haben, vielen Dank jedenfalls. 

 

Vorab, bevor ich gesteinigt werde: Ja, Quinoa ist Importware und heimisches Getreide wie Hirse ist ähnlich nährstoffreich und gesund und lecker. Keine Frage. Und es gibt sicher einige kritische Faktoren, die man vor dem Kauf bedenken sollte (Anbau, Arbeitsbedingungen, Pestizideinsatz, Nachhaltigkeit etc.). Ich kaufe Quinoa inzwischen nicht mehr, aber da ich z.B. eine vegane Box im Abo habe und auch hin und wieder vegane Tauschaktionen mache, landet es dennoch in meiner Vorratskammer mitunter. Und wenn es da ist, wird es auch verwendet. Es ist nämlich wirklich extrem lecker und eine schöne Abwechslung auf dem Teller. 

 

Quinoa ist sehr vielseitig zu verwenden. Wir haben schon Bratlinge, Salate, Suppen, schlichte Beilagen und Gemüsepfannen damit zubereitet. Und jetzt auch eine sehr schmackhafte Lasagne. 

 

Im Grunde ein "Rumfort-"Essen. Kennt ihr, oder? Liegt rum, muss fort. Hat man ja nicht selten. Hier noch ein bisschen Gemüse, da noch eine Handvoll Getreide, eine einsame Dose Tomaten und 1/3 Tofublock. Ganz hinten im Schrank noch eine halbe Packung Lasagneplatten. Na, da lässt sich doch was draus machen. 

Quinoa-Lasagne 

Zutaten:

1 Kaffeetasse buntes Quinoa

100 g Natur- oder Räuchertofu

1 Dose gehackte Tomaten

3 El TK-Kräuter italienische Art

3 Champignons

1/2 Zucchini

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 El Balsamico 

1/2 Tl Rohrohrzucker

2 El Mandel- oder Cashewmus

3 El Tomatenmark

200 ml milde Gemüsebrühe

200 ml Wasser

3-5 El Hefeflocken (ja nach Intensitätswunsch)

Pfeffer, Salz

Lasagneplatten (je nach Auflaufform 6-8)

Olivenöl

 

Zubereitung:

Das Quinoa in einem feinen Sieb gründlich abspülen (so verschwinden die Bitterstoffe). 

 

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Champignons in feine Scheiben schneiden. Zucchini längs halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Zunächst Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten, dann restliches Gemüse zufügen. 

 

Tofu zerbröseln und zusammen mit dem gespülten Quinoa zum Gemüse geben und kurz anbraten. Tomatenmark unterrühren.

 

Gehackte Tomaten und 200 ml Wasser dazu geben und aufkochen lassen.  Kräuter zufügen. Mit Balsamico, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. 

 

In einem weiteren Topf Gemüsebrühe aufkochen. Nussmus und Hefeflocken einrühren, sodass eine dicke Sauce entsteht. Mit Pfeffer abschmecken. 

 

In eine Auflaufform zunächst 1 Kelle Quinoa-Tofu-Sauce geben und dann 2 Lasagneplatten darauf legen. Platten mit einer weiteren Kelle Sauce bedecken und weitere 2 Platten einschichten. So verfahren, bis die Auflaufform fast voll ist. Die letzte Schicht Lasagneplatten mit der "Käsesauce" bedecken. (Sollte Quinoa-Sauce übrig bleiben, einfach einfrieren.) 

 

Bei 200° C im Ofen ca. 20-30 Minuten backen. 

 

 


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So schön kann Gemüse sein

Ich bin ein großer Fan von kleinen Schönheiten im Alltag. Mit die schönste Erfahrung am Muttersein ist die, dass dir dein Kind im Verlauf seines Aufwach(s)ens immer wieder Dinge zeigt, die im Erwachsenenalltag irgendwie aus dem Blick "verloren gegangen" sind. Wenn sie anfangen, mit uns zu kommunizieren, ist eins der ersten Wörter "Da". Immer wieder. Alles ist neu und faszinierend und musst (mit)geteilt werden. Und man entdeckt wieder so viele hübsche Kleinigkeiten am Wegesrand. Eine einsame, wunderschöne Pflanze. Einen kleinen Schmetterling. Ein Eichhörnchen im Baum. Zwei streitende Spatzen. Man hält wieder inne und teilt diese Momente, diese Beobachtungen mit seinem Kind und öffnet die Augen wieder weiter. 

 

Nun ist es schon eine Weile her, dass mein Mini seine ersten Beobachtungen aus neuen Augen mit mir geteilt hat. Er ist inzwischen 8,5 Jahre alt und spricht seit 7 Jahren. Eigentlich ununterbrochen ;) Seit also 7 Jahren lässt mich mein Unterhaltungskünstler an allem teilhaben, was ihm so vor die Augen und Ohren kommt und durch sein Köpfchen geistert. Das ist mitunter sehr schön. Aber manchmal suche ich ziemlich verzweifelt den Aus-Knopf. 

 

Aber auch, wenn mich die "Mama, Mama, Ma-MA, MAAAA-MAAA" Endlosschleife mitunter an den Rand (und auch mal darüber hinaus) meiner Geduld treibt, bin ich meinem Mini doch dankbar, für die Lektionen der Achtsamkeit. 

 

 

Also, eigentlich lange Rede, kurzer Sinn: Haltet die Augen offen, ihr Schönen. Lasst die Welt in all der Hektik manchmal still stehen, das Herz ruhig und die Gedanken leise werden. Die Welt ist schön. Und das Leben, trotz all der Lasten, die wir mitunter (er)tragen müssen und der Düsternis, die uns zuweilen ereilt, ist bunt. Auch dunkle Farben haben ihren Platz in unserem Dasein und letztlich führen wir den Pinsel auf unserer Leinwand. Wie bunt unser Leben ist, bestimmen wir. 

 

Und buntes Essen ist ein guter Anfang.  

Denn ebenso, wie mein Kind mich die Welt mit anderen Augen sehen lässt, hat mich das Schreiben des Blog dazu bewegt, mein Essen mit anderen Augen zu sehen. Hat mich Freude daran finden lassen, es nicht nur schmackhaft zuzubereiten, sondern auch "für's Auge" zu kochen. Klar, manche Gerichte sind unfotogen, das Thema hatten wir ja schon ein paar Mal ;) Aber manche machen es einem auch super einfach, sie schön in Szene zu setzen. Diese Möhrenbeilage zum Bsp. Ich wollte sie gar nicht in den Ofen schieben, weil ich wusste, sie kommen so hübsch da nicht wieder raus. Allerdings war das Nachher-Ergebnis gar nicht so viel anders. Müsst ihr mir leider glauben, ich habe vergessen, ein Foto zu machen, ich Pappnase. 

Weißwein Möhrchen

Zutaten:

1 Bund Möhren mit Grün

3 Knoblauchzehen

2 Scheiben frische Zitrone

2 Bund Zitronenthymian (normaler Thymian tut es auch)

200 ml trockener Weißwein

2 El Rapsöl

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Das Möhrengrün bis auf ca. 2 cm kürzen. Möhren ggf. schälen oder gründlich abbürsten. 

 

Möhren in 2 Tarteformen oder runden Auflaufformen legen. Knoblauch in feine Scheiben schneiden und darauf verteilen. Thymian auf den Möhren verteilen. Weißwein mit Rapsöl, Salz und Pfeffer verrühren und über die Möhren geben. 

 

Formen mit Alufolie bedecken und fest an die Ränder drücken. 

 

Bei 200° C im Ofen ca. 30-40 Minuten (je nach Dicke der Möhren) garen. Vorsicht beim Abnehmen der Alufolie, es dampft stark!

 

Ich habe die Möhrchen als Beilage zu Kartoffelrösti und veganem Sauerrahm gegessen. 


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Hör'auf deinen Kühlschrank

Mein Kopf so:

"Hmmm, ein bisschen Diät wäre gut."

Der Sommer so:

"Hmmmm, ein bisschen viel Diät wäre besser."

Der Kühlschrank so:

"Komm schon, vernasch' mich. Du willst es doch auch."

 

Ratet mal, wer meine Stimme bekommen hat? Richtig.... 

 

Aber entschuldigt, das Carbonara Rezept ist auch einfach der Oberknaller. Und da meine Mama mir zum Geburtstag einen Spiralschneider gekauft hat, musste ich jetzt auch endlich mal testen, warum alle Welt es so geil findet, Gemüse in Spiralen zu schneiden. Ich habe die Antwort jetzt gefunden. Weil sie es können. Ganz einfach. Aber schmeckt schon gut, so eine Carbonara mit Zucchini-Spiralen-Gedöns ;-)

Das Rezept findet ihr übrigens hier.

 

Es ist ein älteres Rezept von meiner Facebookseite. Verzeiht mir, wenn ich es nicht nochmal abtippe. Die einzige Änderung hierzu wäre, dass ich ganz zum Schluss die Zucchini-Nudeln untergehoben haben. Die müssen nicht gekocht werden und verleihen dem Gericht gerade durch den noch rohen Biss eine tolle Komponente. Wer es ganz ohne Spaghetti möchte, ersetzt diese halt komplett durch die Zucchini Nudeln. Tada. Kein großes Kunstwerk, so eine geile Carbonara. 


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Es ist viel passiert

Ups, da habe ich aber lange nichts mehr von mir hören lassen. Verzeihung. Ist aber auch ein bisschen stressig gewesen die letzten 2 Wochen. Anfang der ersten Woche kriegte ich eine fette Erkältung und hatte oben drauf noch Megastress auf der Arbeit. Schöne Kombi. Da ist man abends einfach nur noch froh, wenn man ins Bett kriechen kann und ausreichend Luft durch die Nase bekommt, um einschlafen zu können. Was bei mir in 60% der Nächte nicht der Fall war :( Am Donnerstag hatte ich dann Geburtstag und war immer noch nicht ganz fit. Da war ich sehr dankbar, dass meine Mama das Kuchenbacken übernommen hat und wir zu ihr gegangen sind auf ein Tässchen Kaffee. 

 

Meine Mama war schon immer unsere Tortenfee, die hat das einfach besser drauf als ich. Und sie probiert immer wieder neue vegane Kreationen aus, wenn es einen Anlass gibt, wo ich mit von der Partie bin. Das finde ich so großartig. Zu meinem Geburtstag hat sie bei Chefkoch ein Rezept rausgesucht für eine Kokostorte mit Limetten und Kirschen. Hübsch, oder? Laut meiner Mutter auch total einfach zu machen. Wie aussagekräftig das ist, erkennt man aber vielleicht daran, dass meine Mutter auch Motivtorten in allen Varianten backen und dekorieren kann und ich manchmal an Muffins scheitere. Ist halt alles relativ und hängt vom Geschick ab ;) 

 

Wir waren uns aber alle irgendwie einig, dass sie zwar enorm hübsch ist, aber irgendwie etwas... naja, geschmacksarm. Die verwendete Stärke schwächt den Kokosgeschmack sehr ab. Es war ziemlich neutral. Die Orangenschicht schmeckte etwas nach ... Etwas, aber auch nicht so richtig nach Orange. Die Kirschen waren super. Und der Boden sehr lecker. Also hübsche Torte, aber geschmacklich definitiv ausbaufähig. Sollte aber kein Problem für Backfeen sein. Ich persönlich lege sie zu den Akten unter "Probiert, muss nicht sein". 

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Imbissküche deluxe

Auf dem Weg zur Praxis, wo ich arbeite, komme ich jeden Tag an einem Imbiss vorbei, der Mittagstisch anbietet. Immer wieder frage ich mich, wie die Leute bei dem Wetter - also, theoretisch zumindest haben wir Sommer! - solche Dinge essen können wie "Sauerbraten mit Klößen", "halbes Hähnchen mit großer Pommes", "Rindsroulade mit Spätzle". Mal davon ab, dass mir von dem Fett- und Bratengeruch, der mir mittags auf dem Nachhauseweg immer entgegenschlägt, immer schlecht wird, fand ich Imbiss-Essen schon zu unveganen Zeiten ziemlich abartig. Ich konnte mich damit noch nie wirklich anfreunden. Das Einzige, was ich hin und wieder gegessen habe, waren halt Pommes. Die schmecken halt tatsächlich vom Imbiss - von einem guten jedenfalls - immer noch am besten, finde ich. 

 

Vor ein paar Wochen stand jedenfalls auf dem Schild etwas, dass mich tatsächlich zu einem Abendessen inspirierte. "Schnitzel mit Kartoffelsalat". Jau, das hatten wir lange schon nicht mehr und Axel liebt Kartoffeln in nahezu jeder Form. Während der Imbiss vermutlich eine gefäßverstopfende-cholesteringesättigte-Fettbomben-Mayo-Variante zu den Schnitzeln packte, entschied ich mich für eine leichte, dem Sommer angepasste Variante mit klarem Dressing und Radieschen. Die Schnitzelchen kommen übrigens von Vetzi. Dieses Selbstmach-Schnitzel sind wirklich extrem lecker und für Anfänger total einfach zu machen. 

Kartoffelsalat mit Radieschen und Dill

 

Zutaten:

1 kg Frühkartoffeln

6 El Rapsöl

150 ml Gemüsebrühe

1 Bund Radieschen

4 El Apfelessig

Salz, Pfeffer

2 El frisch gehackter Dill (oder TK)

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln im Ganzen kochen, abgießen und abkühlen lassen, bis man sie problemlos anfassen kann. Dann pellen und in Scheiben schneiden. 

 

Gemüsebrühe mit Essig, Dill, Öl, Salz und Pfeffer verrühren. 

 

Radieschen putzen und in dünne Scheiben hobeln bzw. schneiden. Zu den Kartoffeln geben. 

 

Dressing dazu geben und vorsichtig unterheben. Mindestens 2 Stunden durchziehen lassen. 

 

Variante: 

1 El Senf macht das Dressing besonders würzig. Dann kann man auch super noch 1/2 El Agavensirup dazugeben, um eine Art Honig-Senf-Dressing zu erzielen. 

Eine klein gehackte Zwiebel bringt noch etwas mehr Aroma ins Spiel. 


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Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Wisst ihr, was ich am Blog schreiben liebe? Den Blog zu schreiben. Ich tippe für mein Leben gern. Ich bin noch dazu eine kleine Labertasche. Auf meinem Grabstein wird stehen "Das Mundwerk mussten wir extra totschlagen". Es macht mir Riesenspaß, auf diese Weise zu kommunizieren. Ich liebe es, aus meinem Leben zu plaudern und mit euch in Interaktion zu treten. Ich überlege auch selten lange, was ich schreiben könnte, es passiert einfach. Diesen Teil des Bloggens finde ich also super. 

 

Wisst ihr, was ich am Bloggen nicht so super finde? Das Fotos machen. Ich mache ja alle meine Bilder mit meinem Handy. Ohne Fotobox, ohne großes Brimborium mit Lichtmesser, irgendwelchen Schirmchen und sowas. Bisschen in Szene setzen, bisschen hübsch anrichten, knipsen fertig. Klingt ganz einfach, ist aber manchmal zum Verzweifeln. An dieser Stelle sollte ich auch noch erwähnen, dass ich eigentlich kein großartiges Talent zum Fotografieren habe, das  kommt da also noch erschwerend hinzu. Außerdem klaffen meine Vorstellung von dem, was ich auf dem Teller arrangieren möchte und dem, was ich dann tatsächlich fabriziere, manchmal extrem weit auseinander. 

 

Das beste Beispiel von "in meinem Kopf sah das aber irgendwie ganz anders aus" seht ihr mal wieder hier. Das ist das Frühstück von Samstag, also gestern. Ich hatte mal wieder voll Lust auf Pancakes. Und diesmal wollte ich ganz besonders "kreativ" sein und bunte Pancakes machen. 

 

Soweit der Plan, soweit gelungen. Dann folgte das Stapeln auf dem Teller. Während ich noch fummelte und grummelte, trat mein Motzkind neben mich und stellte freundlich fest: "Mama, das sieht aus wie ein Kackihaufen." Sprach's und ging sich Cornflakes in die Schüssel kippen. Nachdem er es ausgesprochen hatte, kriegte ich das Bild nicht mehr aus dem Kopf. Auch nachdem ich möglichst viel Obst neben den Pancakes verteilt hatte, blieb es aus meiner Perspektive ein "Kackihaufen". Nun denn, so what, lecker war es trotzdem. Und fotografiert habe ich es halt dennoch. 

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Ist jetzt Sommer, oder was?

Ich weiß, ich weiß. Wir haben immer was zu meckern. Der Herbst war zu sommerlich letztes Jahr, der Winter quasi nicht vorhanden, und wenn, dann war es so kalt, dass das Atmen weh tat. Der Frühling kam dieses Jahr spät, der Sommer kommt irgendwie gar nicht. Bzw, er kommt immer mal für ein paar Tage und dann mit einer Wucht, die einen zu Boden reißt. Bei uns in der Praxis laufe ich entweder mit Fleecejacke rum, oder ich tupfe mir alle 2 Minuten selber die Stirn ab. Entweder ertrinkt mein Garten, oder er muss alle 2 Stunden gegossen werden. Was, bitte, ist das für ein Bockmist? Das Wetter ist ja genau so launenhaft gerade, wie eine ADHSlerin mit PMS. Furchtbar. 

 

Jedenfalls hatten wir jetzt gerade wieder 2-3 Tage, die echt megaheiß waren. Um den Flüssigkeitshaushalt da konstant zu halten, war ich geneigt, mir eine Infusion zu legen. Zum Glück gibt es ja aber auch schmackhafte Alternativen. 

 

Zum Beispiel habe ich aus einer Mini-Wassermelone einen erfrischenden Mix gemacht. Wassermelone ist ein toll kühlendes Lebensmittel, das noch dazu enorm viel Wasser enthält. Win-Win-Situation quasi. Und optimiert wird das Ganze noch, wenn man Minze dazu packt und es einfriert. Et voilà, ein gesundes, erfrischendes, Wasserspeicher-auffüllendes Eis. Was will man denn mehr? 

 

Zutaten: 

1 kleine Wassermelone

1 großes Glas Wasser

3-4 Zweige frische Minze

 

Zubereitung:

Melone aus der Schale schneiden. Alle Zutaten im Mixer fein pürieren. Wer es sofort trinken will, mit ein paar Eiswürfeln in ein großes Glas geben. Ansonsten Fruchpüree in Eisförmchen einfrieren. 

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Ohne carbs? Ohne mich!

Von allen Foodtrends, Diäten und Ernährungsformen, die es so gibt, ist low carb wohl eine von denen, die mir am suspektesten ist. Direkt danach folgen eigentlich Frutarier. Ich will mir Mensche, die sich so ernähren, jetzt nicht zum Feind machen und es absolut jedem selbst überlassen, wie und womit er sich ernährt. Ich bilde mir kein Urteil über diese Ernährungsweisen, insbesondere mit frutarischer Ernährung habe ich mich nur oberflächlich auseinandergesetzt. 

 

Diese Ernährungsweisen sind mir persönlich einfach suspekt, weil mich die Vorstellung, mich so zu ernähren, massiv abschreckt. Low carb? Keine Pasta? Keinen Reis? Ok, auf Kartoffeln könnte ich evtl. verzichten, die esse ich recht selten und eigentlich auch nur Axel zu liebe, weil der Kartoffeln liebt. Und kommt mir jetzt nicht mit diesen komischen Konjak-Nudeln und so einem Gedöns. Diese "Nudeln" haben so viel mit Pasta zu tun, wie Seitan mit einem medium gebratenem Steak! Sieht ähnlich aus, ist aber was komplett anderes. Und während ein gut mariniertes Seitan-Steak zumindest schmeckt, sind Konjak-Nudeln für meinen Gaumen absolut ungenießbar. Da kann ich auch gekochte Regenwürmer essen. Was ich als Veganerin natürlich nie tun würde. 

 

Nein, danke. Sollte ich mal gezwungen sein, mich so zu ernähren, aus welchen Gründen auch immer, dann sollte man mich in Isolation packen. Wenn ich keine Kohlenhydrate bekomme, werde ich ganz schnell ungenießbar, fürchte ich. 

 

Ich bewundere allerdings grundsätzlich Menschen mit Disziplin (die fehlt mir nämlich mitunter). Meine Lieblingsfriseurin ernährt sich low carb. Auch wenn ich ihre Figur extrem bewundernswert finde und mich freuen würde, so auszusehen, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Dann lieber Hummelhüfte, statt Wespentaille. Mal davon ab, dass ich dann auch endlich meinen Schweinehund in Größe einer dänischen Dogge von der Couch schmeißen müsste, um mal wieder Sport zu treiben. Allein dafür fehlte die Willensstärke bisher. Und wenn ich die endlich wieder aufgebracht habe, recht der Rest Disziplin garantiert nicht mehr, um Pasta abzuschwören. 

 

Jedenfalls, lange Rede, kurzer Sinn, meine Lieblingsfriseurin erzählte mir von Lizza Pizza. Das sind vegane low carb Pizzaböden aus Chiasamen, Leinsamen und Kokosmehl. Das klang schon ziemlich lecker. Und mal nach was anderem. Ich probiere ja total gerne neue Sachen aus und integriere auch gerne gesündere Varianten von herkömmlichen Gerichten in unseren Speiseplan. 

 

Besonders interessant finde ich das Konzept von Lizza. Man kann dort fertige Pizzaböden bestellen, auch schon fertige Tomatensauce, die Seite bietet verschiedene Rezeptanregungen und - was ich sehr ungewöhnlich finde - man findet dort auch das Rezept für die Pizzaböden. Man kann sich also aussuchen, ob man das fertige Produkt kaufen möchte, oder die Böden selber herstellen möchte. Welcher Anbieter macht denn sowas? Wo findet man diese ultimative Transparenz? Davon war ich schwer angetan, muss ich sagen. 

 

Meine Friseurin hat mir jetzt Samstag 4 Lizza-Böden mitgebracht und wir haben sie gleich mal ausprobiert. Hier seht ihr das - megaleckere! - Ergebnis. Ich habe eine Art Flammkuchen daraus gemacht, anstatt einer "klassischen" Pizza. Mag low carb gewesen sein, oder auch nicht (sind Pilze low carb?), aber egal, ob ja oder nein, die war so gut, da drücke ich bezüglich meiner Anti-low-carb-Einstellung mal ein Auge zu ;) 

Lizza-Pizza

Zutaten (2 Personen)

2 Lizza-Pizzaböden

150 g Cashwes (mind. 2 Stunden in Wasser eingeweicht)

300 gemischte Pilze (Champignons, Pfifferlinge, Shiitake) 

1 kleine Zucchini 

1 Schalotte 

1 Knoblauchzehe

Saft 1 Zitrone

2 El Hefeflocken 

4 El Sojamilch

Salz, Pfeffer

n. B. veganer Bacon von Like Meat / Proviand 

 

Zubereitung

Die Lizza-Böden nach Anleitung vorbacken. 

 

Die Cashews abtropfen lassen und mit Zitronensaft, Sojamilch, Hefeflocken, der Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer zu einer feinen Creme pürieren. 

 

Lizza-Böden aus dem Ofen holen und umdrehen. Die Cashewcreme auf den Böden verteilen. 

 

Zucchini längs halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Pilze würfeln bzw. in Scheiben schneiden. Schalotte in feine Ringe schneiden. Die Lizza-Pizza damit belegen. Nach Belieben noch veganen Bacon darauf verteilen. 

 

Für weitere 10 Minuten im Ofen bei 200° C backen. 


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Hab' ich jetzt einfach mal gemopst

Pinterest und Instagram sind ja schon irgendwie praktisch. Manchmal hat man ja so Hängerchen und keine Idee, was man kochen könnte. Irgendwie hat man sich in eine Kochroutine verfahren, kocht Bekanntes, Altbewährtes und Routiniertes. Aber dann und wann denkt man sich, dass man sich mal wieder an Neues wagen möchte. Wenn man gerade dann eine Kreativ-Blockade hat, sind diese beiden Plattformen enorm hilfreich, finde ich. Auf Pinterst bin ich z.B. auf dieses tolle Gericht gestoßen. 

Der Blog healthyongreen ist wirklich hübsch und bietet eine bunte Vielzahl an sehr lecker anmutenden Rezepten. Ich habe mich für dieses hier entschieden "Zucchiniröllchen mit Quinoa". Ich habe mich nicht exakt, aber doch ziemlich genau an das Rezept gehalten. Von der Sauce habe ich allerdings deutlich mehr gemacht. Dafür habe ich nur mehr (gut doppelt so viel) Cashews und etwas mehr Flüssigkeit, aber die gleiche Menge Kartoffeln verwendet. So ist die Sauce flüssiger, ich mochte das aber sehr gerne so. 

 

Bestimmt schaue ich demnächst mal wieder bei der lieben Deniz zum mopsen vorbei, wenn mir die Inspiration fehlt. 

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Let's wok

Wie sieht das bei euch am Wochenende aus? Nehmt ihr euch Zeit für richtig aufwändige Gerichte? Oder seid ihr eher so "Entschuldige, es ist Wochenende, mehr als 10 Minuten stehe ich zum Kochen nicht auf?" 

 

Bei mir ist das ganz unterschiedlich. Es gibt Wochenenden, da habe ich richtig Lust, gut über eine Stunde in der Küche zu stehen. Und Wochenenden, da ist Atmen gerade das Mindeste, zu dem ich mich überwinden kann. 

 

Gerade meine "Kind-freien" Wochenenden nutze ich aber gerne dazu, etwas zu kochen, was ich meinem Motzkind nicht vorzusetzen brauche. Dazu gehört z.B. alles was zu gemüselastig, zu gesund, zu würzig, zu scharf ist. Und alles, wo Pilze drin sind. Wahlweise auch alles, wo Paprika drin ist. Oder Zucchini. Oder Kohlrabi. Oder, oder, oder.... 

 

Heißt, am Wochenende koche ich total gerne asiatisch. Mit viel Gemüse, vielen Gewürzen, viel scharf. Praktischerweise kombiniere ich so meine Wochenends-Trägheit mit meinen Essensgelüsten. Denn asiatische Küche (insbesondere Wok-Gerichte) sind Blitzgerichte. Bisschen schnippeln, bisschen woken, feddich. 

Sobanudel-Wok mit marinierten Champignons 

Zutaten: 

1 kleiner Brokkoli

Blätter von 1 Kohlrabi

1 Schalotte

1 Chilischote, rot, klein

200 g Champignons 

200 g Sobanudeln (asiatische Buchweizennudeln)

1/2 Knoblauchpaste (oder Knoblauchmus)

3 Tl Agavensirup

1/2 Tasse + 2 Tl Sojasauce (Shoyu oder Tamari, nach Geschmack)

Saft 1 Zitrone

1 Tl Reisessig

2 Tl gemahlener Ingwer

geröstetes Erdnussöl

1 Tl Chilisauce

2 Frühlingszwieblen 

schwarzer Sesam

 

Zubereitung

Die Sobanudeln nach Packungsanleitung kochen und abgießen. Mit kaltem Wasser abspülen, da sie sonst nachgaren und zu weich werden. 

 

Brokkoli in Röschen teilen. Schalotte fein hacken. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Kohlrabiblätter von der dicken Rispe lösen und in breite Streifen schneiden. Champignons vierteln. Chili fein hacken. 

 

Aus 2 Tl Sojasauce, 2 Tl Agavensirup, 1 Tl Reisessig, 1 Tl Erdnussöl und 1 Tl gemahlenem Ingwer eine Marinade anrühren. 

 

Champignons in eine feuerfeste Form geben und mit der Marinade begießen. Gut vermengen. Bei 220° C im Ofen (am besten mit zugeschaltetem Grill) ca. 15 Minuten garen, dabei nach ca. der Hälfte der Zeit einmal umrühren. 

 

Etwas Erdnussöl in einem Wok erhitzen. Schalotten darin andünsten. Brokkoli zufügen und ca. 5 Minuten rührbraten. Kohlrabiblätter zufügen und kurz  mitbraten. 

 

Aus der halben Tasse Sojasauce, Knoblauchpaste, gehacktem Chili, Chilisauce, Zitronensaft, 1 Tl gemahlenem Ingwer und 1 Tl Agavensirup eine Sauce anrühren. Sobanudeln zum Wok geben und Sauce zufügen. Kurz aufkochen. 

 

Nudeln auf einem Teller anrichten. Mit Champignons, Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen. 

 


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Instagram-Seuchen

Ich bin ja auch auf Instagram unterwegs (kochenfuervaultiere - falls es jemanden juckt). Da wird man ja auch mit so manchem bombardiert, da kann man sich absolut nicht gegen wehren. Es gibt schon den Hashtag #instagrammademebuyit, weil da ständig Leute irgendwas posten, was man dann UNBEDINGT auch kaufen muss, weil ALLE darüber berichten und sagen "OMG! Ihr MÜSST das kaufen! Das ist SOOO gut! Kauft das, sonst seid ihr keine echten Veganer mehr, wenn ihr das nicht kennt. Dann seid ihr sowas von RAUS aus der Szene!" 

 

Tja, so ist das. Ich gebe zu, ich bin dem auch schon das eine oder andere Mal hilflos ausgesetzt gewesen, in meinen schwachen Momenten, und dann... ja, dann habe ich diese Dinge gekauft. Gruppenzwang und so. Ganz, ganz schlimm. Ich schäme mich auch fast für meine Schwäche. Aber nur fast. Denn leider - nein, nicht leider - waren da ein paar echte Leckerchen bei ;)

 

Es gibt aber auch den Fall von "instagrammademecookit". So einen Fall sehen wir hier. Jeden Sonntag dasselbe. Man öffnet Instagram und dort springen einen diese FOTOS an. Von Pancakes. Hoch gestapelt wie der Turm von Babylon. Kunstvoll mit Blüten und Beeren verziert. Mit Ahornsirup und Schokosauce begossen. In allen Farben. Gluten-, zucker- und fettfrei, Protein-reich und Kalorien-arm, mit Chiasamen oder Buchweizenmehl, mit Eis, mit Banane, mit alles. 

 

Das Ganze hat auch einen Namen: Pancake-Sunday. Oder auch mal Saturday. Gibt ja immer welche, die übertreiben müssen. 

 

Jetzt erklärt mir mal, wie man sich dagegen wehren soll. Ich habe ja meine eigene Strategie: Ich scheitere einfach daran, es zu versuchen. Und schon habe ich keinen Bock mehr darauf. Als brave Veganerin habe ich mein Möglichstes getan, um mit der Herde mitzuhalten. Aber - wie schon so oft - stellte ich fest: Ich bin nicht so das Herdentier. Wisst ihr, es gibt Fische, die schwimmen mit dem Strom und Fische, die schwimmen gegen den Strom. Ich steh' im Wald und finde den verdammten Fluss nicht. So sieht das nämlich aus. 

 

Bei mir gibt es also keine kunstvoll arrangierten Türmchen mit anmutigen Saucenbächen. Bei mir gibt es Pancakes mit Schnibbel-Obst und Mandelmus. Zack. So essen Vaultiere halt. Nicht schick, aber lecker. Und heute gibt es auch mal keine Mengenangaben, jedenfalls nicht in Gramm und so. Sonntagmorgens mache ich sowas nicht. Da sind die Augen noch zu verschlafen, um sowas von der Waage abzulesen. 

Fluffige Pancakes

Zutaten:

1 Kaffeetasse Dinkelmehl

1 leicht gehäufter Tl Backpulver

1/4 Tl Salz

1 Tasse Mandelmilch

2 Tl Rapsöl

1 Pck. Vanillezucker

 

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz vermengen. Mandelmilch und Öl verrühren und zu der Mehlmischung geben. Mit einem Schneebesen gut verrühren und 5-10 Minuten stehen lassen. 

 

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und El-weise Teig in kleinen Portionen in die Pfanne geben. Wenn der Teig kleine Bläschen schlägt, vorsichtig wenden. 

 

Auf einem Teller anrichten und mit Obst nach Geschmack aufhübschen. Richtig lecker wird es mit 1 Tl Mandelmus und 1 Tl Ahornsirup oben drauf. 


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Kommt eine Veganerin auf eine Dildoparty

... und bringt natürlich ihr eigenes Futter mit ;) Aber ganz freiwillig, die Gastgeberin hatte mich gefragt, was sie für mich machen könnte. Aber da sie auch schon für die anderen Gäste ordentlich was vorzubereiten hatte, habe ich gesagt, dass ich gerne etwas mitbringe. Hat gleich mehrere Vorteile: 

1. Weiß ich, dass es wirklich vegan ist ;)

2. Weiß ich, dass es mir wirklich schmeckt. 

3. Hoffe ich, dass ich mit meinem Mitbringsel zeigen kann, wie lecker vegan ist. 

 

Punkt 3 hat wunderbar funktioniert. Besonders gut kamen die Zucchiniröllchen an. Die waren auch mein persönlicher Favorit. Die Auberginen-Röllchen mochte ich persönlich zwar auch gern, aber ich hatte bei der Auswahl der Snacks ganz vergessen - oder verdrängt - wie widerspenstig angebratene Auberginen sich beim Aufrollen und Feststecken verhalten. Ich habe in der Küche so geflucht bei der Vorbereitung, dass ich diese Biester bestimmt nicht nochmal mitbringen werde. Wer ein geduldigerer Mensch - mit 2 weniger linken Händen - ist, dem kann ich zumindest sagen, dass sie lecker schmecken ;)

 

Die "Tupperparty" für Erwachsene war ziemlich lustig. Die Beraterin wurde nicht müde zu betonen, dass 90% ihres Sortiments absolut vegan und zu 100% tierversuchsfrei ist. Bleibt die Frage offen: Wenn ein Spielzeug ein Gesicht hat oder gar ein Hase ist.... darf eine Veganerin das denn dann benutzen? Wie hält man "Super Hasi" artgerecht? Wie oft muss der Delphin mit in die Badewanne, um zu garantieren, dass er genug Wasser abbekommt? Fragen über Fragen.... 

 

Zucchiniröllchen

Zutaten (für ca. 20 Röllchen)

2 mittelgroße Zucchini

200 g Walnüsse

Saft 1 Zitrone

2 Knoblauchzehen

4 Tl geräuchertes Paprikapulver 

1 Tl Kurkuma

1/2 Bund glatte Petersilie

1 Zwiebel

Salz

 

Zubereitung

Die Zucchini mit einem Gemüsehobel in ca. 20 sehr dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben salzen und das Salz etwas in die Zucchini einmassieren. Ca. 10 Minuten stehen lassen. Die Zucchini fängt hierdurch an zu "schwitzen" und wird leicht rollbar. 

 

In der Zwischenzeit in der Küchenmaschine Walnusskerne, Knoblauch, Zwiebel, Gewürze, Petersilie und den Zitronensaft cremig pürieren. Wenn nur ein Pürierstab zur Hand ist, die Zutaten vorher möglichst fein hacken und dann pürieren. 

 

Zucchinischeiben vorm Einrollen gut abtupfen. Nun jeweils ca. 1 Tl Walnussmasse auf das Ende einer Zucchinischeibe legen und fest einrollen. Auf das Endstück legen, so halten die Rollen eigentlich von alleine. 

 

Auberginen-Röllchen

Zutaten für ca. 10 Röllchen

1 große Aubergine

10 getrocknete Tomaten in Öl

5 gegrillte Paprikastücke in Öl

10 Basilikum-Blätter

3 El Balsamico

5 El Olivenöl

1 Knoblauchzehe

getrockente italienische Kräuter

Salz

Olivenöl

 

Zubereitung:

Die Aubergine in dünne Scheiben schneiden (Obacht! Nicht zu dünn!). In etwas Olivenöl portionsweise anbraten und abkühlen lassen (ab besten flach liegend). Getrocknete Tomaten und Grillpaprika gut abtropfen lassen.

 

Aus Olivenöl, Balsamico, durchgepresster Knoblauchzehe und Kräutern eine Marinade anrühren. Je 1 Auberginenscheibe darin kurz einlegen. Dann auf das schmale Ende je 1 getrocknete Tomaten, eine halbe Grillpaprika sowie ein Basilikumblatt legen und vorsichtig einrollen. Mit Zahnstocher fixieren. 

 

Die Blätterteighappen sind simpel wie nichts:

Gekauften Blätterteig auslegen, mit Tomatenscheiben belegen, auf jede Tomatenscheibe eine Scheibe veganen Mozzarella legen. Den Blätterteig um die Tomaten in Quadrate schneiden und im Ofen backen, bis goldbraun. 

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Manches braucht seine Zeit

Da muss man erst jahrelang vegan leben, bis man sich endlich ein leckeres veganes Gyros zusammen bastelt. Ich habe da schon echt alles durchprobiert. Ganz zu Anfang mit Sojaschnetzeln, diese Variante fand mein Sohn damals am leckersten und ich mochte es nicht so wirklich. Dann haben wir alle kaufbaren Varianten durchprobiert, von günstig bis schon fast unverschämt teuer. Richtig überzeugend fanden wir aber alle keins. 

 

Neulich wollte ich meinem Sohn dann nochmal einen Gefallen tun und habe es nochmal mit Sojaschnetzeln probiert. Entweder haben sich meine Geschmacksknospen inzwischen verändert, oder aber ich kann besser kochen, als vor ca. 3 Jahren. Was gut sein mag, denn in der Zeit habe ich ja immer mehr gelernt ;)

 

Diese Sojaschnetzel-Variante fand ich jetzt jedenfalls extrem lecker. Beim nächsten Mal lasse ich auch die Pfanne nicht für eine kurze Zeit unbeobachtet, um eine WhatsApp-Nachricht zu beantworten, dann werden sie auch nicht ganz soooooo knusprig. Das fand mein Sohn dann nämlich zu bemängeln. Der weiß aber auch nicht, was er will. Alle gekauften waren ihm zu labberig. Jetzt hatte er was, dass seinen Zähnen ein bisschen Arbeit abverlangt, dann ist es ihm auch nicht recht. Kinder und so. Kann ich ja nichts für, wie die sind ;) 

Veganes Gyros

Zutaten:

150 g Sojaschnetzel, groß

500 ml starke Gemüsebrühe

1 El Gyros-Gewürz + 1/2-1 El zusätzlich, je nach Geschmack

2 El Sojasauce

1 Tl liquid smoke

1 Tl Agavensirup 

Olivenöl 

 

Zubereitung:

Gemüsebrühe aufkochen und 1 El Gyrosgewürz zufügen. Sojaschnetzel zur Brühe geben und 5 Minuten kochen lassen. Herd abschalten und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Schnetzel abgießen und leicht ausdrücken. 

 

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Sojaschnetzel darin langsam goldbraun anbraten. Sojasauce mit liquid smoke und Agavensirup verrühren und zu geben. Zusätzliches Gyrosgewürz zu den Schnetzeln geben und alles gut vermengen. 

 

Rotkohl-Salat

Zutaten: 

1/2 Rotkohl

1 große Möhre

1 Lauchzwiebel

2 El Apfelessig, naturtrüb

4 El Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Rotkohl fein hobeln. Möhre raspeln. Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden. 

 

Essig, Öl, Salz und Pfeffer vermengen. Rotkohl, Möhre, Lauchzwiebel und Dressing gut vermengen und mind. 2 Stunden kühl stellen. 

 


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Not macht erfinderisch

Das kommt davon, wenn man spontan Hunger auf etwas ganz Bestimmtes hat. Und nicht die passenden Zutaten im Haus. Bzw, wenn man den Mann losschickt, damit er eine bestimmte Zutat kauft und er mit etwas ganz anderem zurückkommt. Aber naja, man kann auch aus der Not eine Tugend machen. Nur, weil ich die passenden Zutaten nicht im Haus habe, heißt das noch lange nicht, dass es keine Spaghetti Bolognese geben kann. Dann nimmt man, was da ist. Und da waren Haferflocken. Wenn man Bolognese mit Grünkern machen kann, dann kann man das gefälligst auch mit Haferflocken. Basta. 

 

Habe ich dann einfach mal gemacht. Und war sehr erstaunt über das Ergebnis. Bolognese würde ich es jetzt vielleicht nicht mehr nennen, andere vegane Varianten ähneln dem Original dann doch mehr, aber es war unheimlich lecker. 

 

Für Figur- und Gesundheitsbewusste auch super, denn diese Sauce ist fettarm, eisenreich, vitamenreich und gesund. 

Spaghetti mit Haferlfocken-Bolo 

Zutaten:

150 g Haferflocken, fein 

1 Dose Tomaten, gehackt

1 Knoblauchzehe

1 Bund Suppengrün (ohne Petersilie)

1 Zwiebel

2 El Tomatenmark

200 ml Wasser

Salz, Pfeffer

geräuchertes Paprikapulver

1/2 Tl liquid smoke 

1 Tl Olivenöl

 

Zubereitung:

Haferflocken ohne Fett in einer beschichteten Pfanne langsam rösten, bis sie goldbraun sind. In eine Schale geben und beiseite stellen. 

 

Suppengemüse fein würfeln. In Olivenöl goldbraun anrösten. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und zugeben, kurz mitanschwitzen. Tomatenmark einrühren. Tomaten zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und liquid smoke abschmecken. Ca. 15 Minuten köcheln lassen. 

 

Herd ausstellen und Haferflocken zufügen. 2 Minuten ziehen lassen. Dann mit Pasta nach Wahl servieren. 


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Pflaumenmus auf Abwegen

Welche Küche kommt uns Vaultieren so richtig entgegen? Die asiatische. Man braucht nur einen Wok - oder eine tiefe Pfanne - ordentlich Gemüse, ein paar asiatische Nudeln, nach Belieben Tofu, ordentlich Gewürze und gern ein paar Nüsse. Das Ganze dauert selten länger als 20 Minuten und kommt knackfrisch und pikant-würzig auf den Tisch. Zudem ist die asiatische Küche wunderbar gemüselastig und bunt. Ich könnte ja auch jeden Tag Curry essen. Was ist einfacher zuzubereiten, als ein Curry (mal abgesehen von einer Stulle?). Gemüse in die Pfanne, Currypaste rein, Kokosmilch drüber, aufkochen, fertig. Und immer lecker eigentlich. Ich habe noch nie ein Curry gegessen, dass mir nicht geschmeckt hat. Gibt es das überhaupt?

 

Wer den Bogen raus hat, kann auch zu Hause wunderbar leckeren Tofu zubereiten. Mein Tipp: Tofu unbedingt zunächst einfrieren, dann auftauen, sehr gut auspressen und dann wie gewünscht weiter verarbeiten. Nach dieser Prozedur nimmt er auch Marinaden und Gewürze besonders gut auf, lässt sich super anbraten und bleibt innen schön fluffig. 

 

Neulich bin ich mal wieder so meine Kochbücher durch, auf der Suche nach Inspiration. Dabei bin ich über ein Woknudel-Rezept mit Pflaumensauce gestolpert. Das habe ich dann mal flott meinem Vorratsschrank angepasst und heraus kam ein echt leckeres Asia-Nudelgericht. Dafür braucht es noch nicht mal die Pflaumensauce aus dem Asiamarkt, die man fertig kaufen kann. Ich habe simples Pflaumenmus verwendet, das bereits ein bisschen gewürzt ist mit Zimt, Sternanis und Nelken. Das schmeckt ganz wunderbar. 

Asia-Nudelwok mit Pflaumensauce

Zutaten:

150 g Pflaumenmus

4 El Sojasauce

2 El Knoblauchpaste

1 walnusgroßes Stück Ingwer

1 El Zitronensaft

2 Tl Chilisauce

1 kleine Zucchini

200 g fester Tofu

200 g Brokkoli

3 Frühlingszwiebeln

1 Romana-Salatherz

200 g Asia-Nudeln (meine waren mit Chili)

200 ml Wasser

4 El geröstete, gesalzene Erdnüsse 

Erdnussöl 

 

Zubereitung:

Die Asianudeln mit kochendem Wasser in einem Topf übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Nicht kochen. 

 

Pflaumenmus mit Sojasauce und Knoblauchpaste pürieren. Ingwer schälen und fein reiben. Zum Pflaumenmus geben. Zitronensaft, Chilisauce sowie Wasser einrühren. 

 

Zucchini längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen. Salatherz in Streifen schneiden. Tofu auspressen und würfeln.

 

Öl in einem Wok erhitzen. Zunächst den Tofu bei starker Hitze und unter Pfannenrühren goldbraun anbraten. Brokkoli und Zucchini zufügen und ca. 2 Minuten weiter rührbraten. 

 

Nudeln und Pflaumensauce zugeben und aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Flamme ca. 5 Minuten köcheln lassen. 

 

Salatstreifen und Frühlingszwiebeln unterrühren und auf Teller verteilen. Mit den Erdnüssen garnieren. 


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Es kann nicht immer allen schmecken

Schwenk ins Wohn-/Esszimmer der Familie Vaultier. Am Tisch sitzen die Mutter Frau Ziege, der Lebensgefährte Herr Stissel und das Motzkind. 

 

Motzkind: "Was gibt es heute zu essen?"

Frau Ziege: "Bratlinge." 

Motzkind: "Aus was?"

Frau Ziege: "Couscous und so."

Motzkind schaut auf seinen Teller herab, fängt schweigend an zu essen. Fragt nach 2 Minuten nach einer weiteren Portion Ketchup. 

Herr Stissel schmiert derweil kräftig Dip auf die Bratlinge und isst schweigend. 

Weitere 2 Minuten vergehen. 

Motzkind: "Das ist gar nicht mal so lecker." Schiebt den zerbröselten Bratling auf dem Teller herum. 

Frau Ziege *seufz* -  steht auf, holt Aufstrich und Brot auf den Tisch und stellt dem Motzkind einen neuen Teller hin. Motzkind schmiert sich zufrieden 4 Toasts.

 

Irgendwann wirft Frau Ziege den Blick auf den Teller von Herrn Stissel und stellt fest, das dort ein ähnliches Gebrösel liegt, wie auf dem Teller vom Motzkind. 

Besorgte Frage, ob es Herrn Stissel nicht schmeckt. 

Schulterzucken von Herrn Stissel. "Doch, ja, nee, geht schon. Ich habe aber gar nicht so großen Hunger. Und ich mag ja so Dinger nicht so gern. Also so Bratlinge. Aber die sind nicht so schlecht." 

Frau Ziege *seufz* - steht auf und holt sich eine 2. Portion. 

 

Und die Moral von der Geschicht':

Manchmal kochen Mütter nur für sich. 

(Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert ;-) )

Tofu-Couscous-Röllchen

Zutaten:

100 g Couscous

400 g Tofu

100 g Haferflocken

200 ml Gemüsebrühe, heiß

3 El Hefeflocken

3 El Sojasauce

2 Tl Kräutersenf

2 El Zitronensaft

Salz, Pfeffer

1 Tl Curry

1 El Paprika-Tomatenmark

1/2 Tl gemahlener Koriander

1/2 Bund Petersilie, gehackt

1 Zwiebel

Olivenöl

 

Tomaten-Spinat:

Zutaten:

400 g frischer Blattspinat

200 g Cherrytomaten

200 ml Hafersahne

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Muskat

Olivenöl

 

Zubereitung:

Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Couscous zufügen und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen. Bei geringster Hitze ca. 10 Min. quellen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Kurz abkühlen lassen. 

 

Tofu gut ausdrücken und mit den Händen zerbröseln. Couscous, Haferflocken, Hefeflocken, Gewürze, Paprika-Tomatenmark, Sojasauce, Senf, Zitronensaft und gehackte Petersilie mit Tofu vermengen und zu einem Teig kneten. Wenn der Teig zu trocken ist, etwas Gemüsebrühe zufügen. Ist er zu nass, etwas Semmelbrösel oder mehr Haferflocken zufügen. 

 

Teig ca. 10 Min. quellen lassen. Dann mit feuchten Händen kleine Röllchen formen und in Olivenöl langsam und vorsichtig in der Pfanne rundherum anbraten. 

 

Spinat waschen und verlesen.  Cherrytomaten vierteln. Knoblauch abziehen und in feine Scheiben schneiden. 

 

Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten. Spinat zufügen und zusammenfallen lassen. Hafersahne angießen und aufkochen. Ca. 5 Minuten stark köcheln lassen. Dann Tomaten zufügen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 

 


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Sonnig, mit Aussicht auf Fleischbällchen

Mein Kopf und mein Bauch sind nicht immer einer Meinung. Kennt ihr das auch? Es gibt so Tage, da bin ich - zumindest ein bisschen - diszipliniert und esse wirklich nur, bis ich satt bin. Ich bin ja eh nicht so eine Naschkatze, das hält sich also zum Glück immer in Grenzen. Aber beim Abendessen gibt es so Tage... oh je... da ist nichts mehr mit Disziplin. Da kann mein Kopf dann noch so oft sagen: "Bianca, meine Liebe, ich glaube wirklich, du bist satt." Mein Bauch ist dann so: "Ja, na und?? Da geht noch was! Guck mal hier, ich schieb' den Dünndarm ein bisschen beiseite, drück das Zwerchfell etwas hoch, die Niere hat gesagt, sie macht auch noch ein bisschen Platz! Also, wo ist dein Problem! Satt ist, wenn ICH sage, dass wir satt sind."

 

Tja, und das Ende vom Lied? Fresskoma. Das Aufstehen vom Tisch wird zum Problem. Die Couch stöhnt, weil man sich nicht mehr koordiniert und gesittet auf sie setzt, sondern schlicht vornüber kippt und sehr ungraziös auf ihr landet. Und der Kopf mault im Hintergrund rum "Ich hab es doch gesagt" und der Bauch stöhnt "Warum hast du mich nicht gewarnt?" 

 

So kann das gehen. So geht es mir hin und wieder jedenfalls mal. So ging es mir, bei diesen Spaghetti mit "Fleischbällchen". Bin gespannt, ob ihr damit ähnliche Erfahrungen macht ;) 

 

Das Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe des Veggie-Journals gefunden und es leicht abgewandelt. Dort werden die Fleischbällchen in Sandwiches serviert. Uns war aber nach Pasta. Mit Spaghetti sind die Bällchen auch vorzüglich. Zu der Tomatensauce kam auf meinem Teller noch ein Rest grüner Spargel (angebraten) und etwas Spinat. Darauf haben die Jungs netterweise verzichtet, damit ich mehr davon habe. Nett, oder? ;)

Zutaten: 

Fleischbällchen:

100 g Seitanpulver

100 g Tofu

2 Knoblauchzehen 

2 El Semmelbrösel

2 El gemahlene Chiasamen

1/2 Bund glatte Petersilie

1 El Paprika-Tomatenmark

1 El Sojasauce

1 El frische Oregano-Blättchen

1 Tl Fenchelsamen

1 Tl Meersalz

1 Tl Kräutersenf

1/2 Tl frisch gemahlener Pfeffer

Olivenöl 

Tomatensauce:

1 Dose gehackte Tomaten

1 Bund Basilikum 

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Tl Balsamicocreme

1 Prise Zucker

Salz, Pfeffer

2 Tl Olivenöl

 

Optional:

1 Bund Salbei

Olivenöl

 

Zubereitung:

Gemahlene Chiasamen mit 4 El Wasser gut vermengen und ca. 10 Minunten quellen lassen. 

 

Fenchelsamen im Mörser grob zerstoßen. Petersilie hacken. Seitanpulver, Semmelbrösel, Oregano, Fenchel, Salz, Pfeffer und Petersilie in der Küchenmaschine gut vermischen. 

 

Knoblauch abziehen und fein hacken. Zusammen mit Tomatenmark, Senf, Sojasauce und 1 Tl Olivenöl sowie 150 ml Wasser pürieren. 

 

Tofu gut ausdrücken und mit den Händen fein zerkrümeln. Mit den trockenen und flüssigen Zutaten vermengen. Chiasamen-Gel zufügen und alles mit den Händen oder in der Küchenmaschine gut verkneten.  

 

Mit angefeuchteten Händen ca. 15 Bällchen formen. Diese in eine Auflaufform geben und mit etwas Olivenöl beträufeln. Vorsichtig in dem Öl wenden. Anschließend bei 180° C im Ofen ca. 15 Minuten backen. Dann vorsichtig wenden und nochmals 15 Minuten backen. 

 

In der Zwischenzeit die Sauce machen: 

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl andünsten. Tomaten zugeben und aufkochen. Zucker, Salz, Pfeffer und Balsamico zufügen und ca. 10 Minuten leise köcheln lassen. Ganz zum Schluss grob gehackten Basilikum unterrühren. 

 

Salbeiblättchen abzupfen und in Olivenöl knusprig anbraten. Ganz zum Schluss auf der fertig angerichteten Pasta verteilen.

 


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Neustart und Gierschpesto

Hier wage ich nun das Experiment. Bin ich schlau genug, einen externen Blog zu gestalten? Schaffe ich es, den "Erfolg" der Vaultiere von Facebook zu exportieren? 

Seit heute experimentiere ich an diesem Blog und bin jetzt schon kurz vorm Verzweifeln, weil ich scheinbar zu blöd bin, die Funktionen richtig zu nutzen. Dabei soll das Ganze hier ja ein Kinderspiel sein. So so... 

 

Ich hoffe, euch wird dieser Beitrag jetzt endlich richtig angezeigt. Sonst gebe ich für heute endgültig auf. Ich habe diesen Beitrag inzwischen dreimal verfasst und sehe ihn immer nur unter meinen Einstellungen. *seufz* 

 

Zum Einstieg natürlich auch ein kleines Rezept. :)

Giersch-Pesto

 

Zutaten:

ca. 100 g gezupfte Gierschblättchen

5-7 Bärlauchblätter

ca. 50 g gemahlene Mandeln

2 El Zitronensaft

Olivenöl, reichlich, je nach Konsistenzwunsch

Pfeffer, Salz, optional Hefeflocken (ca. 4 El)

 

Zubereitung:

Einfach alles gut mixen. Ein guter Pürierstab schafft das auch, man braucht nur etwas Geduld. 

Dazu Pasta nach Gusto kochen. 

Schmeckt aber auch sehr lecker auf frischem Brot. 


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